O’Brien: ‚F?r Camelot m?ssten wir den Arm abschneiden‘

Kommt Camelot, oder kommt er nicht. Stellt sich Europas bester Dreijähriger den Älteren oder kneift Coolmore vor dem Arc? Diese Frage wird zumindest bis Dienstag die Turffans beschäftigen. Denn frühestens am Dienstag steht fest, ob Camelot die Reise in den Bois du Boulogne antreten wird.

‚Wir werden am Dienstag oder Mittwoch genau wissen, was wir mit Camelot machen und ob er im Arc läuft‘, gab Trainer Aidan O’Brien am Sonntag zu Protokoll.

Eines steht fest: Sollte Camelot im Arc starten, wird sein O’Brien erstmals nicht seinen Sohn in den Sattel des Montjeu-Sohnes schwingen. Der irische Nachwuchs-Jockey kann das Arc-Gewicht nicht bringen.

‚Es wäre kaum ideal und wir müssten ihm einen Arm abschneiden, wenn er Camelot reiten soll. Wenn Camelot läuft, dann mit einem anderen Reiter‘, so noch einmal einer der besten Trainer der Welt.

Favorit für den Camelot-Ritt ist der Engländer Ryan Moore. Aktuell kuriert dieser noch eine Verletzung aus, will aber spätestens zum Arc wieder in den Sattel steigen. Gut möglich, dass er dieses allerdings für seinen Boss Sir Michael Stoute tun muss. Sea Moon gilt nach wie vor als Arc-Kandidat, sollte der Boden nicht zu schnell werden. Und danach sieht es derzeit aus.

85:10 notiert Camelot derzeit bei RaceBets.com, das sind im Schnitt 15 Punkte mehr als der englische Guineas- und Derbysieger bei den Buchmachern in England gehandelt wird. 150:10 gäbe es sogar auf einen Camelot-Sieg mit zwei oder mehr Längen, zu wetten im Arc-Spezial von RaceBets.com, dem offiziellen Wettanbieter des deutschen Rennsports.

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