Mit Geld kann man eben nicht alles kaufen. Auch nicht mit den Öl-Millionen aus Qatar. Und auch nicht, wenn der vermeintliche Verkäufer ’nur‘ ein Bäcker ist. Diese Erfahrung musste nun die Herrscher-Familie aus Qatar machen.
Denn deren Bemühung, sich einen Arc-Starter zu kaufen verlief im Sande. Saonois wird nicht verkauft. Mit dieser Nachricht ging Trainer Jean-Pierre Gauvin am Montagabend an die Rennsportöffentlichkeit.
Seit dem Sieg im Prix Niel machten zahlreiche Interessenten Jagd auf den französischen Derbysieger. Heissester Kandidat auf den Zuschlag für den dreijährigen Chichicastenango-Sohn waren die Qataris. Diese sponsern bekanntlich den Arc.
Doch Andre Fabres Geheimfavorit (‚Saonois ist ein richtiges Rennpferd‘) kriegen die Qataris nicht. Pascal Treyve und der Trainer, denen jeweils 50 Prozent des Pferdes gehören, lehnen die Öl-Millionen ab!
Damit zeigen sie riesengroßes Herz. Man kann davon ausgehen, dass für Saonois mindetens drei Millionen Euro im Raum standen, gut möglich, dass es sogar noch mehr waren.
Bei RaceBets.com notiert der Hengst weiterhin bei 110:10, wird seit Montag zudem im neuen Head-to-Head Markt für den Arc in einem Duell mit dem ebenfalls dreijährigen Monsun-Sohn Masterstroke angeboten (Zum Langzeitmarkt).












