Einen ganz großen Tag erlebte der Düsseldorfer Trainer Ralf Rohne am Sonntag auf der Rennbahn San Siro in Mailand. Denn dort gewannen von ihm trainierte Pferde die beiden Hauptrennen der Veranstaltung.
Zunächst war es der von Rohne (Foto) für das Gestüt Graditz trainierte Areion-Sohn Nabucco gewann bereits zuvor den Premio Vittorio Riva, eine mit 41.800 Euro dotierte Listenprüfung für Zweijährige, über 1600 Meter. Unter Mirco Demuro setzte sich der 27:10-Favorit dabei gegen sieben Gegner durch.
Es war der zweite Start des Hengstes, der zuvor bei seinem Debüt in Straßburg ebenfalls erfolgreich gewesen war, und dabei mit sechs Längen Vorsprung gewann. Diesmal waren es zweieinhalb Längen, die zwischen ihm und dem Zweiten lagen.
Doch dann wurde es noch besser. Der fünfjährige Mamool-Sohn Orsino aus dem Besitz des Österreichers Kurt Fekonja gewann als 39:10-Chance, ebenfalls von Mirco Demuro geritten, den Premio Federico Tesio, die über 2200 Meter führende Gruppe II-Prüfung, die mit 104.500 Euro dotiert war.
Der Hengst, der erst zum zweiten Mal in einem Grupperennen startete, und seine letzten beiden Rennen gewonnen hatte, setzte sich mit einer halben Länge gegen den Außenseiter Branderburgo durch, hinter dem die Wildenstein-Stute Aquamarine Dritte wurde.
Bei der Veranstaltung im französischen Lyon-Parilly war die Iffezheimer Trainerin Conny Brandstätter mit mehreren Pferden vertreten. dabei gewann sie nicht weniger als drei Rennen. Mit dem Zweijährigen Early Emperor stellte sie dabei gleich im ersten Rennen den Sieger. Unter Franck Foresi siegte der Hengst als 32:10-Chance in einem Verkaufsrennen über 1350 Meter, das mit 12.000 Euro dotiert war.
Doch es wurde noch besser. Auch ihr zweiter Starter Bebido (Mikael Mescam) kehrte als Sieger in den Absattelring zurück. Der Tiger Hill-Sohn gewann ein mit 13.000 Euro dotiertes Altersgewichtsrennen über 2400 Meter. 56:10 gab es auf den Sieg des deutschen Gastes.
In einem Verkaufsrennen über 2200 Meter (12.000 Euro) kam Brandstätters dritter Starter, Schachspieler, unter Franck Foresi auf den vierten Platz. Doch dann war es in einem Handicap (3400 m, 19.000 Euro) die Stute Fantastic Flash (F.Foresi), die für den dritten Sieg der Iffezheimer Trainerin sorgte. 70:10 gab es am Toto auf den Sieg der Stute.
In Österreich, genauer gesagt auf der Bahn in Ebreichsdorf, waren die deutschen Pferde ebenfalls sehr erfolgreich. In den Austrian Oaks (2000 m, 15.000 Euro) setzte sich die von Werner Glanz trainierte Lili Moon unter Benjamin Clös als 24:10-Favoritin leicht mit eineinhalb Längen Vorsprung durch.
Und im Kincsem-Preis, einem Altersgewichtsrennen über 2000 Meter, in dem es um 10.000 Euro ging, waren die Münchener Pferde mit Shaqira (Wolfgang Figge/Andrea Schneider, 56:10) und I do (Werner Glanz/Benjamin Clös) sogar eins-zwei.
Auch im belgischen Ghlin gab es wieder einen deutschen Sieg. Dort setzte sich der von Christian von der Recke trainierte Dreijährige Odit als 28:10-Chance unter Sabrina Wandz in einem 2800 Meter-Rennen, das mit 6.400 Euro dotiert war gegen Galenus aus dem Stall von Fabrice Vermeulen durch.












