Am Samstag stehen im Leipziger Scheibenholz acht Rennen auf dem Programm, man ist wieder Alleinveranstalter von Galopprennen in Deutschland. Und bei hoffentlich bestem Rennwetter (angesagt sind Temperaturen bis 27 Grad) steht einem schönen Renntag nichts im Wege. Und die ostdeutschen Ställe sind in der Messestadt nicht unter sich.
Das fängt schon im einleitenden Rennen, einer Prüfung für die Zweijährigen, an, wenn Miltcho Mintchev den interessanten Debütanten Kanasubigi aufbietet, einen früh geborenen Medicean-Sohn. Seine Stallgefährten haben sich im jüngsten Jahrgang schon von guter Seite gezeigt, da sollte auch der Hengst erste Chancen haben. Auch Christian von der Recke schickt mit Luca Haenni ein Pferd nach Leipzig, doch bei seinem einzigen Start war der Wallach noch weit geschlagen.
Da könnte Christian Zschaches Debütant Orbetello vielleicht der stärkste Gegner für den Litex-Galopper werden. Bei den Dreijährigen kommt mit Cariereo der Favorit aus dem Recke-Stall, gute Chancen hat auch die Röttgenerin Dalida aus dem Stall von Markus Klug.
Der ist in Leipzig auch noch im Ausgleich III über 2000 Meter mit Willow vertreten, der genau wie Axel Kleinkorres‘ Naaseh ein weiterer chancenreicher Gast aus dem Westen ist, wie auch die Litex-Lady Ester im mittleren Handicap auf der Meile.
Mit einer großen Streitmacht stellt sich den ‚Westlern‘ aber Roland Dzubasz (Foto) entgegen, der bei den Dreijährigen auf die Debütantin Faites vos jeux setzt, im Ausgleich III über 2000 Meter ein Duo (Savannah Wind, Loonita) ins Rennen schickt, und mit Concordia und Prinz Phönix noch zwei weitere Siegkandidaten in die Messestadt entsendet.
Gute Chancen auf weitere Siege hat auch Dzubasz-Azubi Bayarsaikhan Ganbat, der mit seinen fünf Ritten Prinz Phönix, Savannah Wind, Percival Dalton, For Pro und La Concha beste Möglichkeiten hat.
Mit Filip Minarik, Eddie Pedroza, Stephen Hellyn, Jozef Bojko, Alexander Pietsch und Martin Seidl steigen in Leipzig sechs Reiter aus der Jockey-Top-Ten in den Sattel.












