Danedream-Mitbesitzer Heiko und Helmut Volz wurden im Anschluss an den King George-Triumpf unserer Arc-Siegerin in der örtlichen Presse mit lobenden Worten bedacht. Zwar war dem Verfasser des Racing Post Artikels nicht aufgefallen, dass Danedream auf ihre vertraute Pflegerin Cynthia Atasoy verzichten musste, der die England-Einreise auf Grund von Pass-Formalitäten untersagt worden war, und doch traf er es mit einer anderen Sache genau richtig.
Dass im Stall von Peter Schiergen aber kein Mangel an fähigem Personal besteht, bewies dann die noch routiniertere Steffi Eder am Führzügel und schließlich das Ergebnis. Dass Steffi Eder Danedream auch auf die Via Triumphalis in den Ascot-Absattelring leiten dürfte, war dem Redakteur die Text-Einleitung „Congratulations to Heiko Volz“ wert.
Und zwar, weil er nicht wie die meisten Besitzer im Überschwang des Sieges den Führzügel ergriffen hatte, um seine Traumstute selbst vom Geläuf in den Absattelring zu geleiten, sondern dieses der Pflegerin überließ. Schließlich hat das Personal die tägliche Arbeit und sollte auch den Moment des Triumpfes mit auskosten dürfen!
Ob man es so eng sehen muss, kann hier jeder Leser selbst entscheiden. Die Besitzer tragen schließlich alle Kosten und gewinnen nicht alle Tage. GaloppOnline.de meint: Besitzer sollen sich den Führzügel ruhig greifen, ihn aber mit gegen ein fettes Extra-Trinkgeld tauschen! Damit können die nicht gerade mit Traumgagen verwöhnten Stallleute bestimmt noch besser an der Siegesfreude teilhaben.











