„Das war eng. Sehr, sehr eng. Aber als wir am Pfosten vorbei kamen, hatte ich ein gutes Gefühl, dass es im allerletzten Moment noch geklappt haben könnte. Als dann Leute jubelnd auf mich zustürmten, wusste ich, dass wir gewonnen hatten.‘
‚Das ist unbeschreiblich und vielleicht der größte Moment meines Rennsportlebens“, so ein überglücklicher Andrasch Starke nur wenige Augenblicke nach dem King George-Sieg am Samstagnachmittag in Ascot gegenüber den englischen Medien.
„Diese Stute gewinnt ihre Rennen mit dem Kopf und dem Herzen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach Paris schon enttäuscht war und mir Sorgen gemacht habe, war sie einfach nicht dasselbe Pferd.“
„Heute war Danedream aber wieder sie selbst und das Pferd aus dem Arc. Es ist unbeschreiblich dieses Rennen gewonnen zu haben. Ich hoffe, dass wir sie in dieser Form nun auch in Paris vorstellen werden. Aber alles was nun kommt, ist ohnehin nur ein Extra. Schon jetzt ist alles mehr als ein Traum und ich bin unendlich dankbar Teil dieses sein zu dürfen“, erläuterte Deutschlands bester Jockey weiter.
Für übertriebenen Peitschengebrauch wurde Starke mit einer Sperre belangt. Gleiches gilt für William Buick, der den Zweitplatzierten Nathaniel steuerte und Joseph O’Brien, der auf dem Dritten St. Nicholas Abbey 1 1/2 Längen hinter Danedream sicher kaum den besten Ritt seiner Karriere zeigte.
Während O’Brien mit sieben Renntagen und 900 Pfund bestraft wurde, erhielt William Buick zwei Tage Lizenzentzug. Andrasch Starke wurde von den britischen Stewards sechs Tage an den Zaun gestellt, was an einem solchen Tag aber natürlich keinem etwas ausmachte.












