Die Entscheidung ist gefallen! Wie angekündigt, hat das Team um die Arc-Siegerin Danedream (Foto) am Montag die Entscheidung bekanntgegeben, wo die Galopperin des Jahres 2011 ihren nächsten Start bestreitet. Und zum Bedauern des Renn-Klub Berlin-Hoppegarten und vieler deutscher Turffans, die die Klassestute natürlich gerne auf der Hauptstadtbahn gesehen hätten, wird die Lomitas-Tochter ihren Titel nicht verteidigen.
Stattdessen wählt man mit der Vierjährigen aus dem Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen den schwereren Weg und wird die Stute des Gestüt Burg Eberstein und von Teruya Yoshida am Samstag in den King George VI Stakes in Ascot aufbieten, dem mit einer Million Pfund dotierten Gruppe I-Rennen über 2400 Meter.
Dort warten Superstars wie St Nicholas Abbey, Nathaniel, Sea Moon und Dunaden auf die beste deutsche Stute, die aktuell im Wettmarkt bei den Buchmachern zu Kursen um 110:10 gehandelt wird.
Eines kann man den Danedream-Verantwortlichen auf jeden Fall nicht vorwerfen; dass sie vor großen Namen kneifen, denn der Große Preis von Berlin, für den am Montag noch acht Pferde stehengeblieben sind, wäre sicher die einfachere Aufgabe gewesen.
Insgesamt zwölf Pferde sind am Montag für die King George VI Stakes stehengeblieben. Neben Danedream sind das noch die erwähnten St Nicholas Abbey, Nathaniel und Sea Moon, dann Windsor Palace und Robin Hood (beide Aidan O’Brien). John Gosden ist nicht nur mit Nathaniel, sondern auch noch mit Leger-Sieger Masked Marvel im Rennen vertreten (Zum Langzeitmarkt).
Komplettiert wird das potenzielle Starterfeld durch den letztjährigen Derbyfavoriten Brown Panther, die beiden Royer-Dupre-Pferde Reliable Man und Shareta, sowie den Japaner Deep Brilliante.












