Mit deutscher Beteiligung wurde am Samstagabend der zur Listenklasse zählende und mit 55.000 Euro dotierte Prix de Saint-Patrick über die Meile im französischen Deauville gestartet. Es waren die Traditionsfarben des Gestüts Schlenderhan die in Gestalt von Aspilan am Ablauf erschien. Zu den ganz großen Favoriten zählte er im Vorfeld aber nicht.
Im Sattel des von Jens Hirschberger trainierten Shamardal-Sohnes (Foto) saß selbstverständlich der Stalljockey Adrie de Vries. Weitere sieben Aspiranten rückten gemeinsam mit dem Schlenderhaner in die Boxen zu dieser Dreijährigenprüfung ein. Die Farben von Khalid Abdullah waren dabei mit dem Favoriten First Date und Moonday Sun gleich doppelt vertreten.
Und David Smagas Moonday Sun setzte sich mit Gregory Benoist direkt an die Spitze und bestimmte den Takt. Aspilan rückte schnell auf den zweiten Rang vor und ging das Tempo des Führenden gut mit. Im Einlauf noch hatte Moonday Sun das Kommando. Die Angriffe wurden nun aber konkreter und auch Aspilan wurde alsbald kürzer. Innen versuchte es First Date, der unter Thierry Thulliez allerdings keine Lücke fand und so am Ende eine bessere Platzierung verpasste.
Dafür ging es aber außen zur Sache. Hier wurde der von Henri-Alex Pantall trainierte Tifongo (93:10) mit Maxim Guyon immer stärker und übernahm die Kontrolle über das Geschehen. Dahinter kam nun Lucky Bridle (Gerald Mosse) von hinten immer besser in die Partie, konnte aber Tifongo nicht mehr abfangen. Für den lange Führenden Moonday Sun bleib nur das vierte Geld hinter einem stark endenden Pirate Bay (Mikel Delzangles/Christophe Soumillon). Aspilan kam am Ende auf dem fünften Rang ins Ziel.
Zuvor schon kam die von Sascha Smrczek trainierte Riquita mit Adrie de Vries in einem Ausgleich (19.000 Euro) über 2400 Meter als Vierte an den Zielpfosten. Hier siegte Mr Doyen (David Smaga/Gregory Benoist) zu einer Quote von 62:10.












