Noch neun Rennen, dass ist das Derby-Meeting Geschichte. Geschichten aber werden bleiben und die Erkenntnis, dass jedes Rennen, auch das Derby, erst einmal gelaufen werden muss. Ein letztes Mal sollten Sie sich also am Donnerstag auf den Weg nach Hamburg machen, denn auch das Programm am letzten Tag hat es noch einmal in sich.
Mit dem Grossen Preis von LOTTO Hamburg steht ein richtiger Leckerbissen in den Programmheften, aber auch der Rahmen verspricht viel Spannung und Abwechslung. Der sportliche Höhepunkt des finalen Tages ist der Auftritt des von Paul Harley in Sassenberg für den Stall Tinsdal trainierten Durban Thunder in einem Altersgewichtsrennen. Der sechsjährige Samum-Sohn stellt sich zum ersten Mal in dieser Saison vor. Im letzten Jahr, damals noch unter der Regie von Trainer Torsten Mundry, machte Durban Thunder stark auf sich aufmerksam.
Mit dem vollen Erfolg im Grossen Dallmayr-Preis stieg er zum Gruppe I-Sieger empor und wenn alles nach Plan läuft, dann tritt er dort auch zur Titelverteidigung an. Eine entsprechende Nennung ist vorhanden. Aber auch das Hamburger Geläuf liegt dem Samum-Sohn. Im 2011er Hansa-Preis musste er sich nur Lucas Cranach geschlagen geben, der mittlerweile für australische Interessen läuft. Zum Abschluss der Rennsaison ging es für Durban Thunder in den Hong Kong Cup.
Hier hingen die Trauben allerdings zu hoch und es folgte eine Pause, die am Donnerstag zur Freude Aller ein Ende finden wird. Den Ritt auf Durban Thunder wird Derby-Triumphator Terry Hellier übernehmen. Insgesamt neun Pferde stehen in diesem 1800 Meter-Rennen unter Order, aber es ist nur ein wirklicher Gegner im Feld zu erkennen. Mario Hofers Point Blank, seineszeichens ein Halbbruder des Derby-Siegers Pastorius, kommt mit Höchstgewicht an den Start.
Die letzten Formen des für den Stall Antanando startenden Royal Dragon-Sohnes auf Gruppe-Parkett sind zwar alles andere als überzeugend, doch trifft es der vierjährige Hengst, der mit Steffi Hofer auf die Reise gehen wird, hier doch deutlich einfacher an.
Der Abschlusstag bietet auch für die wettende Gemeinschaft noch einmal tolle Möglichkeiten zuzuschlagen. Die Prüfungen drei bis acht werden als PMU-Rennen gestartet und somit allesamt auch im Ausland zu sehen sein.
Auf der Rennbahn selbst bietet sich das vierte Rennen, ein Ausgleich IV über die Meile, an. 22.222 Euro werden hier in der Viererwette garantiert aufgezahlt, hinzu kommt ein Jackpot von 13.128,54 Euro. Der Ausgleich IV ist insofern eine Besonderheit, als dass er mit 12.300 Euro höher dotiert ist als der abschließende Ausgleich II, der den Schlusspunkt des diesjährigen Meetings setzt.













