Zwar ist mit dem am Sonntag gelaufenen SPARDA 143. Deutschen Derby das Highlight des Meetings Vergangenheit, doch die Luft ist noch längst nicht raus. Dass das so ist, dafür sorgen auch weiterhin tolle Rennen, die bis zum Ende des Meetings in Hamburg-Horn gestartet werden.
Zur abendlichen Veranstaltung am Mittwoch haben die Hanseaten neun Rennen auf die Beine stellen können, die bis kurz vor neun gestartet werden. Als Tageshöhepunkt präsentiert der Hamburger Renn-Club den zur Listenklasse zählenden Langen Hamburger über die Steherdistanz von 3200 Meter.
Der besondere Reiz dieser Prüfung liegt in der Anwesenheit zweier Kandidaten, die sich bereits zum zweiten Mal in der 2012er Saison über den Weg laufen. Im Silbernen Band des Rheinlandes in Köln-Weidenpesch kreuzten Tres Rock Danon (Foto) und die Fährhoferin Slight Advantage bereits einmal die Klingen. Damals ging der von Waldemar Hickst trainierte Rock of Gibraltar-Sohn als brandheißer Favorit auf die 3000 Meter.
Die damalige Außenseiterin Slight Advantage war es, die dem sechsjährigen seinen ersten Saisonsieg verdarb. Dieser wiederum steht nun nach zwei zweiten Plätzen klarer zum Sieg, auch weil er nun wieder im Gewicht günstiger steht. Das Zünglein an der Waage könnte in diesem Fall der von Andreas Wöhler in Ravensberg trainierte Altano sein, der mit Höchstgewicht in die Prüfung geht.
Der Galileo-Sohn zeigte im Oleander-Rennen, dass er eigentlich eine Klasse höher zu Hause ist, aber nach einem enttäuschenden achten Platz im zur Gruppe II zählenden Prix Vicomtesse Vigier verlässt man nun erst einmal das Gruppe-Parkett und versucht es in der Listenklasse. Vom Grafenberg kommt mit dem mittlerweile siebenjährigen Flamingo Fantasy ein weiterer interessanter Aspirant an den Ablauf.
Der Fantastic Light-Sohn aus dem Quartier von Sascha Smrczek (siehe auch Nachgehakt mit dem Grafenberger Coach) kann an einem guten Tag durchaus in die Entscheidung eingreifen. Die Stallform hat er auf jeden Fall zur Seite.
Natürlich gehört es während des Meetings in Hamburg schon zum guten Ton, dass auch der sportliche Rahmen mit weiteren interessanten Prüfungen gespickt ist. Ein über 1200 Meter führender Ausgleich II spricht die Sprinter an. Insgesamt zwölf Pferde stehen in der sechsten Tagesprüfung unter Order.
Besonders der von Uwe Ostmann trainierte Zarras kommt mit einem zweiten Platz im Münchener Auktionsrennen im Gepäck nach Hamburg. Diese Form dürfte auch in dieser Gesellschaft ausreichen, um sich für die vorderen Plätze zu empfehlen. Die Gegner sind Arenus, der mit Ausnahme eines Rennens immer seine Form auslief und in die Platzierung kam.
Aber auch Millyluvstobouggie sollte, nach einem schlechteren Laufen in Köln, wieder an ihre davor gezeigten Leistungen anknüpfen können, denn auch in Weidenpesch war die Tobougg-Tochter mit Rang fünf nicht weit geschlagen.











