Welche Optionen. Diese Überschrift hätte zu vielen Prüfungen während des Derbymeetings ihre Berechtigung und so auch für das Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen, dem BBAG Steher Auktionsrennen (2200m) am Sonntag. Vor allem zu beachten sein wird die Schiergen-Doppelspitze, bestehend aus Cascavel und Traumprinz (Foto). Beide Pferde haben zuletzt gewonnen und könnten überdies weiter gesteigert agieren (Zum Langzeitmarkt).
Vor allem auch Margot Herberts Traumprinz stand lange noch in der Liste für das SPARDA 143. Deutsche Derby. Er musste lange pausieren, war aber beim ersten Dreijährigenstart dann gleich auf der Heimatbahn in Köln siegreich. Auch wenn er sich etwas schwerer tat, so könnte er mit Sicherheit ein Kandidat sein, der sich gefördert zeigt. So wie Cascavel.
Von Start zu Start zeigte sich der Dansili-Spross gesteigert und siegte beim letzten Versuch in Düsseldorf als großer Favorit überlegen. Natürlich wird von beiden Pferden am Sonntag im 52.000er mehr verlangt. Stalljockey Andrasch Starke hat sich für den Fährhofer Cascavel entschieden.
Gute Chancen könnte auch Santarius haben. Der von Neutrainer Paul Harley vorbereitete Intendant-Sohn aus dem Besitz von Ulrich Langenbach hat schon zwei Mal gewonnen, nachdem er beim Debüt als Zweiter in Hoppegarten ebenfalls schon stark lief.
Der Debütsieg des Röttgeners Wilson fiel so leicht aus, dass man damals den Eindruck haben könnte, er seit ein Gruppepferd. Waldemar Hickst ist sein Coach. Doch in München auf dem Linkskurs hätte er im Ausgleich III schon siegen müssen, um weiterhin an dieser Theorie festhalten zu können. Nichtsdestotrotz ist ihm mit seinem Ehrenplatz kein Zacken aus der Krone gefallen. Auch der Soldier Hollow-Sohn könnte im Finish ein gehöriges Wort mitmischen.
Das gilt auch für die zweite Hickst-Waffe, Lochnagar. Allerdings muss der Schützling aus dem Stall Pregel dafür eine lustlose Vorstellung aus Hoppegarten hinter sich lassen. Beim Sieg in Frankfurt-Niederrad sah das alles sehr schön aus.
Wenn man sich die Liste der Starter so ansieht, könnten auch die Smrczek-Dreijährigen mitmischen. Red Ghost, der dem Krefelder Züchter und Besitzer Randolf Peters gehört, könnte ebenso eine Überraschung landen wie sein Stallgefährte Mystic Lord. Daniele Porcu ist auf dem Schützling des Stalles Ramon engagiert.
Bei drei Starts noch nicht einmal aus der Dreierwette war zudem Mario Hofers Goldsiegel. Wer sein letztes Rennen in Düsseldorf gesehen hat, der konnte schon den Eindruck gewinnen, dass der Samum-Sohn aus der Zucht des Gestüts Karlshof etwas zu spät auf Touren kam. Vor diesem Hintergrund ist auch Goldsiegel ein interessanter Kantonist.










