Gratulation an Georg Baron von Ullmann zum ersten deutschen Royal Ascot-Sieger der Geschichte. Gratulation zum nächsten Top-Pferd. Doch in der Haut des Barons möchte in den nächsten 24 Stunden vielleicht doch keiner stecken.
Schläft er von Sonntag auf Montag vielleicht doch noch einmal unruhig und grübelt über die Möglichkeit der Nachnennung für das Deutsche Derby?
Fakt ist: Am Montag muss man Flagge zeigen. Nur wer dann 50.000 Euro auf den Tisch legt, kann sieben Tage später Novellist auch wirklich umhauen und zum Triumphator von Horn werden. Nur wer nachnennt, kann das Deutsche Derby auch gewinnen. Und mit Energizer hat Georg Baron von Ullmann seit dem Ascot-Donnerstag auf einmal ein Pferd, das dazu vielleicht das Zeug hat.
Von der Qualität gehört Energizer in das Derby! Doch die Pause zu Royal Ascot ist natürlich kurz. Wobei Start-Trainer wie Aidan O’Brien Pferde ateilweise auch in solch kurzen Abständen laufen lässt. Eine schwere Entscheidung. GaloppOnline.de fragte daher seine Leser, ob Energizer für das Derby nachgenannt werden sollten.
40% der GaloppOnline.de-Leser sind der Meinung, dass es ein absolutes Muss ist. 40% sagen: Ja, Energizer gehört in das Derby. Auch nach der kurzen Pause, auch über 2400 Meter. 40% wollen das Duell Novellist gegen Energizer sehen.
15% der Leser können sich nicht wirklich entscheiden, während 45% der Leser die Meinung äußerten, Energizer eher nicht mit einer Nachnennung zu versehen. Die Tendenz ging stets nicht zur Nachnennung.
Doch wer den Baron kennt, weiß, dass er ein großer Sportsmann ist. Und in Deutschland gibt es einfach nur ein Rennen der Rennen: das Deutsche Derby!
Prekär indes: Novellist-Besitzer Dr. Christoph Berglar und Georg Baron von Ullmann sind Freunde. Auch dieses spricht vielleicht eher gegen eine Nachnennung des Monsun-Sohnes.












