Helmut von Finck musste zwar länger warten. Aber, dass sich warten auszahlen kann, weiß auch der Münchener nur allzugut. Am Mittwoch schlug die Stunde seines Wheredreamsare, der in einem Amateurrennen (28.000 Euro) unter Yannick Mergirie als Außenseiter zum Zuge kam. Sieben Kandidaten waren auf die 2400 Meter gegangen.
Und im Ziel gab es tatsächlich einen deutschen Sieg. Nicht wie von vielen Wettern angenommen punktete Andreas Wöhlers Ex-Derbyaspirant Sundream, der von Dennis Schiergen immer recht weit außen herum gesteuert wurde, sondern in einer wahren Kampfankunft behauptete sich Wheredreamsare für die Münchener Trainerin Jutta Mayer.
441:10 zahlte der Deutsche in der Siegwette beim französischen Wettanbieter und bestimmt freuten sich viele deutsche Wetter mit. Shahwardi (P. Detre) für Coach Alain de Royer-Dupre und Ranthambore (A. Lerner) vervollständigten die Dreierwette, die 10.099:10 zahlte.
Immerhin hielt der vom Gestüt Graditz aufgebotene Sundream den favorisierten Roatan noch in Schach, daher ist die Leistung des Wöhler-Schützlings auf Platz sechs vielleicht gar nicht einmal so schlecht.
Filip Minarik hatte zu Beginn des Tages Pantheador für den Stall Laurus und Norbert Sauer auf Platz sechs im Tierce-Handicap um 52.000 Euro geritten, der Dreijährige war gar nicht einmal weit geschlagen.
Gestüt Haus Hahns Benisio (Anthony Crastus) kam in einem Course G über 2100 Meter (16.000 Euro) für Hans Blume auf Platz drei. Gerhard Sindermanns Dinnar blieb im letzten Rennen des Tages für Mario Hofer unplatziert.
Werner Glanz holte in Mailand am Mittwoch einen Sieg. Pierantonio Convertino steuerte den dreijährigen Hengst Ferdoussi in einem Maidenrennen zum Volltreffer. Auf diesen gab es in der 1800 Meter-Prüfung 78:10 am Totalisator.












