Nach der Streichung am Dienstag haben noch 30 dreijährige Hengste die Möglichkeit, am Sonntag am Prix du Jockey Club teilzunehmen. Das über 2.100 Meter führende Französisches Derby auf Gruppe I-Level bietet dem Sieger in diesem Jahr die Möglichkeit, auf einen Schlag 857.100 Euro zu verdienen.
Die beiden deutschen Anwärter haben jeweils mit vierten Plätzen in 2.000 Guineas-Klassikern ihre gute aktuelle Verfassung unter Beweis gestellt. Amaron schaffte dabei vor einer guten Woche in einer engen Ankunft in Longchamp die auf dem Papier wertvollere Leistung.
Aber auch Energizer hat am Montag in Köln nicht enttäuscht und kam den Erstplatzierten auf dem letzten Stück immer näher. Er machte also den Eindruck, als könnte die ihm die geforderte verlängerte Mitteldistanz liegen, doch wäre seine Pause mit nur sechs Tagen ziemlich kurz.
Auch Amaron muss das nötige Stehvermögen noch beweisen, das sein Vater Shamardal hier 2005 gegen den großen Hurricane Run noch soeben hatte. Dasselbe gilt für French Fifteen, der nach seiner knappen 2.000 Guineas-Niederlage gegen Camelot in Newmarket zu den Topfavoriten bei RaceBets.com zählt.
Dagegen haben Astrology, Imperial Monarch und Main Sequence jeweils bei ihren frischen Gruppe III-Siegen schon bewiesen, dass sie über den Weg kommen. Deshalb stehen sie auch weiterhin im Aufgebot für das zuvor anstehende Epsom Derby am Samstag.
Wer von ihnen oder wer überhaupt antritt, tangiert aber wahrscheinlich nicht die Position des Favoriten. Um die dürfte Aga Khans Kesampour wohl nicht herum kommen, nachdem der Fuchs zuletzt beim vierten Start ungeschlagen blieb. In einem Gruppe II-Trial hatte er allerdings unerwartet hart zu kämpfen.












