Mit dem zum zweiten Mal ausgetragenen Iffezheimer Derby-Trial stand am Samstag der erste Tageshöhepunkt auf dem Programm. Insgesamt ließen sich in dieser Derby-Vorbereitung sechs dreijährige Aspiranten prüfen. Russian Song aus dem Champion-Quartier von Andreas Wöhler wurde wegen Nesselfiebers von dem 2200 Meter-Rennen abgemeldet.
Dementsprechend saß Eduardo Pedroza dann auf Andolin, Wöhlers zweiter Chance in diesem Rennen, welches im letzten Jahr von Waldpark gewonnen wurde, der dann das Deutsche Derby in Hamburg für seine Interessen sichern konnte. Mit von Partie war mit Milord auch der letzte verbliebene Schlenderhaner im vorläufigen Aufgebot für das Derby am 1. Juli. Natürlich saß Adrie de Vires im Rennsattel des Monsun-Sohnes.
In der Favoritenrolle sah man allerdings Andolini und den Asterblüte-Vertreter Le Pursang mit Steuermann Andrasch Starke. Nach dem Start stürmte zunächst Anakin Skywalker aus dem Rennstall von Pavel Vovcenko mit Daniele Porcu an die Spitze und sorgte für die Pace. Zwischenzeitlich entfernte er sich auf gut drei Längen vom restlichen Feld.
Dahinter sah man Gestüt Ebbeslohs Girolamo (Filip Minarik) und Andolini. Im Schlussbogen rückte das Feld dann zum Führenden auf. Eingangs der Zielgeraden erfolgte dann die Attacke von Andolini, der Anakin Skywalker passierte, aber dann nicht wirklich weiter kam. Aus fünfter Position kommend, galoppierte statt dessen der von Waldemar Hickst für die Stiftung Gestüt Färhof trainierte Secessio (83:10) mit Alex Pietsch in der Mitte der Bahn nach vorne (Video ansehen).
Diesem beherzten Auftritt konnte keiner der Übrigen mehr folgen. Andolini sicherte sich das zweite Geld vor Girolamo. Der Königstiger-Sohn Secessio (Foto) besitzt übrigens keine Nennung für Hamburg. Nachgenannt wird er allerdings aber wohl nicht, wie Andreas Jacobs nach dem Rennen deutlich machte. ‚Wir sind natürlich sehr zufrieden. Aber einen Nachnennung für das Derby ist eigentlich nicht vorgesehen.‘ Eine Nachnennung würde 50.000 Euro kosten.
‚Ich hatte schon im Schlussbogen ein gutes Gefühl, dass es zum Sieg reichen kann‘, so Alexander Pietsch. Waldermar Hickst, der in Singapur bei Zazou ist, hat das Rennen am Bildschirm verfolgt und war natürlich ebenfalls der zufrieden.
Auch Thomas Gehrig war mit dem Laufen seines Andolini nicht unzufrieden. ‚Das war ordentlich. Er hat sich gut weiterentwickelt und wird auch weiter im Derby bleiben. Die Qualifikation dafür sollte er erreicht haben.











