Auch im Osten der Republik kamen am Feiertag die Vollblüter zum Zuge. In Magdeburg wurden insgesamt sieben Galopprennen gestartet. Eine der erfreulichsten Nachrichten des Tages war, dass der Reiter Cevin Chan nach seinem doch heftigen Sturz im Bremer Jagdrennen am letzten Wochenende, wieder im Rennsattel sitzen konnte.
Das Dreijährigenrennen im Herrenkrug über 1200 Meter wurde Beute von Salzenforst (Claudia Barsig/Rene Piechulek). Der Big Shuffle-Sohn setzte sich als 25:10-Chance gegen Lebensglück (Hans-Jürgen Gröschel/Wladimir Panov) und Pepper Power (Elfi Schnakenberg/Piotr Krowicki) durch. Der Ausgleich IV über 1300 Meter ging an Yes I Will (Uta Kuckenburg/Jana Förster). Am Toto zahlte der Sieg immerhin 82:10. Auf den Plätzen folgten Hay Fever (Monika Lindemann/Karoline Weise) und Kalibo Danon (Svenja Winter/Stepahnie Rank).
Der Ausgleich IV über 2050 Meter, ging in das Quartier von Stefan Richter. Und die Quote kann sich sehen lassen. 268:10 gab es auf dem Sieg des Hengstes True Spirit (Piotr Krowicki), der sich gegen Lairy (Frank Lippitsch/Kenneth Pattinson) und Nimble Boy (Frank Kurz/Cevin Chan).
Der Ausgleich IV über 1800 Meter ging an den von Silke Brüggemann trainierten und gerittenen New Soul (124:10) vor Readyspice (Harald Franke/Bayarsaikhan Gambat) und Tremendous (Heinrich Nienstädt/Annika Rosenbaum). Den Ausgleich III über 1300 Meter gewann der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte The Danzig Factor (20:10) mit Wladimir Panov. Die Dreierwette wurde durch Olesko (Elfi Schnakenberg/Piotr Krowicki) und Glad Royal (Stefan Wegner/Rastilslav Juracek) komplettiert.
Ein Lauf der Sport-Welt Talent-Trophy (es saßen nur Amateure im Sattel) war Beute von Van Vast (43:10) aus dem Quartier von Pavel Bradik, der auch im Sattel saß. Rang zwei ging an Coca (Lutz Pyritz/Raoul Dygas), die vor Lesto (Reinhard Johannsmann/Silke Brüggemann) blieb. Die abschließende Prüfung über 1800 Meter ging in das Quartier von Rudolf Storp. Nightdance Prince (43:10) siegte mit Olga Laznovska vor Annius (Jutta Pohl/Tomas Bitala) und Kimbra (Martina Grünewald/Annika Rosenbaum).
Keinem der beteiligten Akteure gelang es am Donnerstag mehr als ein Rennen zu gewinnen. Sowohl bei den Reitern als auch bei den Trainern gab es sieben verschiedene Sieger.












