Er ist das ‚Talking Horse‘ unter den deutschen Dreijährigen gewesen. Der von Andreas Wöhler für das Gestüt Ittlingen von Manfred Ostermann trainierte Sharivar gilt schon lange als gefährliche Waffe aus dem Championstall, wenn es um das Deutsche Derby geht. Bis dahin ist es ein weiter Weg, doch den ersten Schritt hat der Hengst am Samstag gemacht.
Mit einer Woche Verspätung (in der vergangenen Woche hatte man ihn in Mülheim aus dem Rennen genommen, weil der Boden so schwer war) gab der Sinndar-Sohn in einer 1900 Meter-Prüfung sein Debüt (Video ansehen).
Und das unter Stalljockey Eduardo Pedroza gleich als 14:10-Favorit. Unterwegs wurde er von seinem Reiter an der Innenseite an vierter Stelle gehalten.
In der Zielgeraden engagierten sich die Mitfavoriten Dabbitse und Maximool zum Finish, von Sharivar war zunächst noch nichts zu sehen. Doch dann setzte Pedroza den Ittlinger an der Innenseite ein und nach einer Aufforderung zog der Hengst willig an.
Sicher mit einer dreiviertel Länge kam der Wöhler-Dreijährige vor Maximool hin, hinter dem Dabbitse mit einem Hals-Abstand dichtauf folgte.
‚Das war alles in Ordnung für den ersten Start. Das Rennen wird ihn auf jeden Fall weitergebracht haben, und die Gegner sind sicher auch keine schlechten Pferde‘, sagte Trainer Andreas Wöhler nach dem Rennen, der die weiter Route für seinen Schützling noch offen ließ.
Im zweiten Dreijährigenrennen des Tages setzte sich in Dresden der von Stefan Wegner trainierte Königstiger-Sohn Zenturios unter Eigen Frank durch, der die Favoritin Learned Miss auf Rang zwei verwies. Dritte wurde hier die gut debütierende Sternenwelt.











