‚Er hat stark gepullt und muss lernen, sich unterwegs zu beruhigen. Sonst kann die Distanz immer ein Problem darstellen‘, wurde Jockey Christophe Soumillon nach dem Dabirsim-Debüt zitiert. Spätestens seit dem Jahresauftakt des Superstars von Simon Springer sind sich die Insider der Szene einig: ‚Die Meile ist das äußerste der Gefühle. Weiter darf es auf gar keinen Fall sein!‘
Hatte man im Team um den dreijährigen Hengst über Winter insgeheim gehofft, dass Dabirsim doch etwas weiterkommt und das französische Derby zumindest nie ausgeschlossen, scheint man sich nun sicher zu sein, dass das nicht der Fall werden wird.
Daher nannte Trainer Christoph Ferland den Hattrick-Sohn nun sogar für eines der bedeutendsten Sprintrennen Englands. Dabirsim wurde für den July Cup eingeschrieben. Ob der Hengst allerdings wirklich auf Sprinterdistanzen zurückgeht, ist ungewiss. Der July Cup ist nur Plan B.
Denn GaloppOnline.de kennt den Fahrplan für Dabirsim: Nach den französischen 2000 Guineas ist der große Wunsch ein Start in Royal Ascot. In den St. James’s Palace Stakes treten die besten dreijährigen Meiler Europas an. Viele zumindest.
Denn der englische 2000 Guineas-Sieger Camelot (Foto) lässt Ascot aus und geht in das Englische Derby. Auch French Fifteen, knapper Zweiter hinter Camelot, peilt eher andere Rennen an. Nicht so Dabirsim. Dieser soll in Royal Ascot laufen. Bei RaceBets.com fiel der Dabirsim-Kurs auf einen Sieg in den St. James’s Palace-Stakes in dieser Woche von 90 bis auf 50:10.
Während die Gegnerschaft für Royal Ascot derweil noch überschaubar aussieht, könnte das später im Jahr ganz anders aussehen!
Ein echter Prüfstein könnte, vorausgesetzt alles läuft nach Plan, erst später in der Saison auf Dabirsim warten. Gewinnt Dabirsim die French Guineas und in Royal Ascot dürfen die deutschen Turffans sogar von einem Duell mit Frankel träumen. Zumindest von der Theorie ist dieses in den Sussex Stakes möglich.












