Vor genau zwei Jahren war der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Lando-Sohn Godot ein Kandidat für das Deutsche Derby. Vierter war er im Derby-Trial in Bremen, doch dann wurde seine Karriere durch eine Sehnenverletzung erst einmal gestoppt.Am Samstag gab der Fünfjährige beim Saisonauftakt am Mülheimer Raffelberg aber ein erfolgreiches Comeback.
Als 40:10-Chance siegte er unter Jockey Wladimir Panov ganz souverän gegen den 15:10-Favoriten Ordensritter, hinter dem Sinaola auf den dritten Platz kam.
Das erste beste Handicap des Tages, den Ausgleich III über 1600 Meter, gewann die für den Mülheimer Besitzer Friedel Steinebach startende Laric, die für den zweiten Sieg der Kombination Hans-Jügen Gröschel/Wladimir Panov sorgte. Die Vierjährige, die am Toto 39:10 zahlte, fing noch die lange führende Classic Sun ab. Dritte in diesem Stutenrennen wurde Timeform.
Den Ausgleich III für die Steher über weite 2950 Meter schnappte sich Viktor Molls‘ Sagawing (Norman Richter), der auf dem passend weichen Boden zu stark für Saba Dancer und Flatley war.
Erfolgreichster Jockey des Tages war neben Wladimir Panov der Niederländer Adrie de Vries (Foto). Der Schlenderhan-Stalljockey siegte mit den beiden Pubben-Schützlingen Timms Lad und Artempo im Ausgleich IV.
Den ersten Lauf zur Futurity 2012, also das Araberrennen, gewann der niederländische Gast Detroit (227:10, Jadey Pietrasiewicz) gegen Voyou du Pouy und Vulkain d’Albret.











