Der von Waldemar Hickst (Foto) für den Stall Grafenberg trainierte Vierjährige Technokrat hat sich von Start zu Start verbessert. Und auch am Donnerstag bot der Oratorio-Sohn in Longchamp wieder eine ganz starke Leistung, als er unter Johan Victoire nach einem Rennen von der Spitze aus Dritter im Grand Handicap de Longchamp wurde.
Lange hielt der Hengst in dem mit 70.000 Euro dotierten 2400 Meter-Ausgleich dagegen, und das, obwohl er mit 60 Kilo Höchstgewicht zu tragen hatte. Technokrat zählte zum Favoritenkreis und zahlte auf Platz 24:10.
Der Hengst war aber nicht das einzige deutsche Pferd, das am Donnerstag auf der Bahn im Bois de Boulogne Geld verdiente. Als Vierter zeigte auch der von Axel Kleinkorres für den Stall Unia vorbereitete Dreijährige Telstar (Olivier Peslier) in einem Course D (1950 m, 29.000 Euro) eine gute Form.
Noch besser lief es in einem weiteren Altersgewichtsrennen (2400 m, 28.000 Euro) für die deutschen Pferde, als Supersonic Flight (Mirek Rulec/Stephane Pasquier) Zweiter wurde und Salut (Peter Schiergen/Andrasch Starke) den vierten Rang belegte.
Und dann wurde es Zeit für einen deutschen Sieg. Für diesen sorgte Stall Salzburgs Pain Perdu aus dem Quartier von Wolfgang Figge. Der Fünfjährige, der vor zwei Jahren Dritter im französischen Derby war, siegte unter Olivier Peslier als 51:10-Chance in einem mit 28.000 Euro dotierten 1700 Meter-Rennen.











