Es ist das Highlight am letzten Tag des Cheltenham Festivals. Der Cheltenham Gold Cup, die zur Gruppe I zählende Prüfung über 5331 Meter. Versehen ist dieses Großereigniss mit einer Gesamtdotierung von 500.000 Britischen Pfund. Lange bevor der Gold Cup zur Austragung kommen sollte, war dieses Rennen in aller Munde. Man freute sich natürlich auch auf den Clash der ganz großen Stars.
Kauto Star gegen Long – dieses Duell elekrtiesiert die Massen. Kurz sah es so aus, als würde dieser Zweikampf ins Wasser fallen, denn der von Paul Nicholls trainierte ‚Kauto‘ verletzte sich in der Arbeit wenige Wochen vor dem Gold Cup. Doch er wurde rechtzeitig fit.
Und so hieß es am Freitag: Holt sich Kauto Star zum dritten Mal den ‚Cup‘ oder kann der von John Henderson trainierte Long Run seinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen und das Rennen zum zweiten Mal für seine Farben gewinnen? Doch wie so oft kam es anders. Frei nach dem Motto: Wenn sich zwei streiten, freuen sich dann manmchmal die Dritten.
Aus dem Duell wurde nichts, nachdem Kauto Star von Ruby Walsh früh angehalten wurde. Danach sollte der Weg eigentlich frei sein für Long Run, der zu Beginn einige Mühen zu haben schien, aber im Rennverlauf immer besser in die Partie kam. Vorne zeigte Midnight Chase den Weg. Long Run schien immer besser in dieses Rennen zu finden, verbesserte sich stetig nach vorne und fand sich bald auf Rang drei wieder und war in bester Position.
Von hinten rückte nun aber auch Carruthers weiter auf und übernahm die Führung. Dabei war auch China Rock. Am letzten Sprung schien Long Rund mit Sam Waley-Cohen alle Trümphe in der Hand zu Hand haben, setzte sich an die Spitze ohne jedoch die Entscheidung herbei zu führen. Statt dessen wurde der von Jonjo O’Neill (Foto) trainierte Synchronised mit Anthony Peter McCoy enorm stark.
Beinahe über die gesamte Renndistanz hatte sich Synchronised im Mittelfeld aufgehalten. Aufzuhalten war er im Endspurt allerdings nicht mehr. Auch nicht durch Long Run, der am Ende nicht einmal den zweiten Platz gegenüber dem Black Sam Bellamy-Sohn The Giant Bolster verteidigen konnte. Mit viel Herz kämpfte sich Synchronised ins Ziel. Für den Sieg gab es 90:10. McCoy ließ sich im Anschluss von der Menge für eine beeindruckendes Rennen feiern.
‚Es ist fantastsich. Er hat es so gut gemacht‘, schwärmte O’Neill nach dem Rennen. ‚Er ist gut gesprungen und im Sattel saß der richtige Mann‘, so der Trainer gegenüber Racing UK.
Bereits zuvor wurde die JCB Triumph Hurdle (100.000 Pfund) gestartet. Und hier erlebten die Favoriten Grumeti und Baby Mix eine herbe Niederlage. Baby Mix gehörte bereits zwischen den beiden letzten Sprüngen zu den geschlagenen Pferden. Über 3420 Meter war es vorallem Saddlers Risk, der sich um die Tempoarbeit bemühte, sich aber in einem packenden Finish dem starken Speed eines Countrywide Flame (340:10) mit Reiter Dougie Costello beugen musste. Hinter dem Schützling von John Quinn folgte auf Rang zwei Hisaabaat der vor einem stark eingeschätzten Grumeti blieb.
Die zur Gruppe III zählende O’Brien County Handicap Hurdle (70.000 Pfund) über 3420 Meter war eine Angelegenheit für Alderwood (21:10) mit Reiter Anthony Peter McCoy, der sich den Sieg vor Edgardo Sol und Sailors Warn sichern konnte.
Die Albert Bartlett Novices‘ Hurdle (100.000 Pfund) konnte durch Brindisi Breeze (80:10) mit Campbell Gillies entscheiden werden. Lange sah Boston Bob in der Gruppe I-Prüfung wie der Sieger aus. Doch nach dem letzten Sprung kam die Attacke von Brindisi Breeze, der die 4828 Meter-Prüfung schlussendlich gewinnen konnte. Boston Bob sicherte sich noch das zweite Geld vor Grand Vision.











