Am Mittwoch war Werner Baltromei noch in Ghlin auf der Fibresandbahn engagiert. Mit zwei Siegen war diese Vorstellung auch über die Maßen gelungen. Am Donnerstag brachte der Mülheimer Coach dann Kardo (Foto) in Deauville an den Ablauf. Für den Ritt konnte der belgische Top-Jockey Christophe Soumillon gewonnen werden.
Der fünfjährige Paolini-Sohn startete in der ersten Prüfung des Tages, einem mit 52.000 Euro dotierten Ausgleich über 3400 Meter. Stehvermögen und ein langer Atem waren also gefragt. Und die hatte der Baltromei-Schützling. Von Beginn an setzte Christophe Soumillon auf die Abteilung Attacke und hielt sich über den gesamten Rennverlauf über an vorderster Front auf.
Noch im Einlauf hielt sich der Paolini-Sohn auf diesem Rang auf. Soumillon entschied sich für die äußere Spur. Kurz sah es danach aus, als käme er dort nicht wirklich weiter, aber dann packte Kardo noch einmal prächtig an und verwies die Konkurrenz in die Schranken. Auf Rang zwei kam Speedy Crown gefolgt von Riwan.
Ebenfalls in diesem Rennen war African Desert, Ex-Schützling von Christian Sprengel, der mit Rang vier auch noch Geld verdiente.
Am Nachmittag übernahm dann Amiens die Turfgeschehnisse in Frankreich und die deutschen Pferde landeten in einem Verkaufsrennen über 2200 Meter auf den Plätzen eins und zwei. Stall Weissenhofs Magnolie überquerte in der mit 14.000 Euro dotierten Prüfung die Ziellinie als Erste.
Andrasch Starke hatte auf der von Peter Schiergen vorgestellten Lady einen Klasseritt gezeigt und siegte sicher vor dem von Helga Dewald vorgetellten Gemstone. Andre Best saß im Sattel des Samum-Sohnes. 31:10 zahlte die von Shirocco stammende Siegerin.












