Beim Auftaktrenntag auf der neuen Sandbahn in Chantilly gab es am Samstag ein beachtliches deutsches Element. Denn das erste Rennen, das je auf dem neuerschaffenen Kurs gelaufen wurde, gewann mit der von Francois Rohaut für Gerard Augustin-Normand trainierten Dreijährigen Azeville ein Pferd aus deutscher Zucht.
Die Stute, die unter Christophe-Patrice Lemaire mit einem Vorsprung von fünf Längen ein mit 29.000 Euro dotiertes Course D-Rennen über die Meile gewann, und damit auch nach ihrem zweiten Start unbesiegt blieb (beim Debüt hatte sie in Pau gewonnen), wurde vom Gestüt Zoppenbroich gezogen.
Die Mutter der dreijährigen Schimmelstute ist die Listensiegerin und 90 Kilo-Stute Act Once, ihr Vater Darleys Top-Stallion Shamardal. Der Giant’s Causeway-Sohn stellte mit Zazou einen weiteren Sieger am Samstag.
Doch es gab noch einen weiteren Grund zur Freude für die Deutschen in Chantilly. Denn auch der zweite Hickst-Starter, der für das Gestüt Römerhof laufende Miley (Johan Victoire), kehrte als Sieger in den Absattelring zurück.
In einem Verkaufsrennen über 1600 Meter, in dem es um insgesamt 23.000 Euro ging, siegte der Römerhofer, der bei zahlreichen Wettern als ‚gutes Ding‘ unterwegs gewesen sein soll, nach Zielfoto knapp als 131:10-Außenseiter.
Ohne Möglichkeiten war dagegen der im Besitz der Westminster Racehorses GmbH stehende Auenadler-Sohn Glorious Eagle in einer Meilenprüfung auf Course D-Niveau (29.000 Euro) in der er nur auf dem sechsten Platz im Feld von sieben Pferden landete. Zuletzt hatte der Schützling von Vaclav Luka noch als großer Außenseiter in Cagnes gewonnen.











