Was Deutschlands Top-Amateur Dennis Schiergen am Dienstag in Katar noch verwehrt blieb, das schaffte Amateur-Reiterin Berit Weber einen Tag später. Schiergen war in einem Amateur-Rennen mit Generreuse lediglich als Vorletzter über die Linie gekommen, nachdem seine debutierende Stute im letzten Bogen geradeaus laufen wollte.
Am Mittwoch lief es dann besser. Berit Weber siegte im über 1400 Meter führenden und mit 100.000 QR (circa 20.000 Euro) dotierten Thoroughbred Handicap, einem Fegentri-Lauf, mit Partner Judgement. Gerade einmal ein Kopf trennte den Erstplatzierten von Walfa mit Reiterin Jessica Marcialis.
Mit dem Sieg hat Berit Weber die Führung mit 28 Punkten in der Fegentri übernommen. Zweite ist aktuell Jonna Gustafsson (Schweden) mit 21 Zählern. Weber wurde bereits im Januar beim ersten Lauf im Oman Dritte. Am Donnerstag steht in Katar ein weiterer Fegentri-Lauf für Reiterinnen auf dem Programm.
Während die derzeit in Katar reitenden deutschen Profis und Schlenderhan-Jockey Adrie de Vries am Dienstag leer ausgingen, gelang Marvin Suerland am Mittwoch ein Treffer. Er siegte in einem 100.000 QR-Handicap über 1400 Meter. Es war Suerlands 17. Sieg in Katar. Und der Kölner Jockey bekommt sogar noch einen weiteren Erfolg gut geschrieben, da er in einem Rennen Zweiter wurde und der damalige Sieger disqualifiziert wird.
Auch das wichtigste Rennen des Tages, der Qatar International Cup (Gr.II, Vollblüter), der mit 800.000 QR dotiert war, gewann ein Reiter, der sonst in Deutschland aktiv ist. In dem Meilenrennen war Adrie de Vries (Foto) mit Flying Destination aus dem Stall von Bahman Ghazali erfolgreich. Genau dieses Rennen hatte Adrie de Vries auch 2011 mit Joshua Tree gewonnen. ‚Ich bin froh, dass mir dieser dicke Treffer gelungen ist, in den letzten Tagen hatte ich sehr viel Pech‘, so Adrie de Vries im Absattelring auf der Rennbahn in Doha.











