Während in Belgien und England bereits erste Renntage den eisigen Temperaturen zum Opfer fielen und auch der Dortmunder Renntag auf der Kippe stand, ging das Meeting in Cagnes-sur-mer problemlos weiter. Die Hoffnungen ruhten am Donnerstag auf Mario Hofer und Christian Sprengel, die jeweils zwei ihrer Schützlinge an den Ablauf brachten.
Bereits zur ersten Tagesprüfung rückte der von Mario Hofer für den Kölner Rennvereinspräsidenten Eckhard Sauren trainierte Final Destination auf Turf in einem mit 29.000 Euro dotierten 1500 Meter-Altersgewichtsrennen mit Steuermann Andreas Suborics in die Box ein. Als zweiter Favorit gestartet ging der Way of Light-Sohn auf der Grasbahn zunächst in die vierte/fünfte Position, ließ sich aber im Schlussbogen nicht lange bitten.
Auf der vierten Scheibe galoppierend, kam der Dreijährige ganz außen schnell an die Spitze und ging ungefährdet auf und davon. Am Ende hatte er gegenüber Raquette vier Längen Vorteil. Dritter wurde Sinnkosako. Am Toto zahlte Final Destination auf Sieg 32:10.
Jockey Andreas Suborics sicherte sich auch noch den zweiten deutschen Tagestreffer. Diesmal auf Sand. Im zweiten 15.000 Euro-Reclamer des Tages bot dabei Trainer Christian Sprengel den für den Stall September vorbereiteten Ducati (Foto) auf.
Über 2000 Meter kam der Auenadler-Sohn als 136:10-Außenseiter auf der Zielgeraden mächtig in Schwung und kämpfte sich gegen Last Storm mit einer dreiviertel Länge ins Ziel. Dritter wurde Perfect Partner.
Hofers zweite Chance Dinnar startete auf der Sandbahn mit Steffi Hofer in einem 23.000 Euro-Rennen über die Meile, kam allerdings über einen sechsten Platz nicht hinaus. Nach 1600 Metern gewann hier der 474:10 Außenseiter Glorious Eagle aus dem Stall Westminster von Marian Ziburske unter Jockey Vaclav Janacek. Der Dreijährige wird von Vaclav Luca in Prag trainiert.
In der mit 15.000 Euro dotierten sechsten Prüfung über 1300 Meter kam Sprengels African Desert mit Andreas Suborics nur auf Rang neun ins Ziel.












