Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird. Und vor allem wann. Das hat nun auch Longines getan und den Prix de Diane 2012 um eine Woche nach hinten verlegt. Longines ist sowohl Sponsor des wichtigsten Stutenrennen Frankreichs als auch einer der Hauptunterstützer der French Open.
Um eine Überschneidung des Finales im Tennis und des Gruppe I-Rennens zu verhindern, müssen die Stuten jetzt eine Woche später ran.
Das gab France Galop nun bekannt. Der Prix de Diane wird jetzt am dritten Wochenende im Juni ausgetragen. Dietrich von Boetticher und Andreas Jacobs, die mit der Monsun-Stute Waldlerche eine der besten Dreijährigen im mächtigen Fabre-Stall haben sollen, müssen sich mit dem Vorhaben „Diane-Sieg“ also eine Woche länger gedulden.
Doch das Warten lohnt sich. Der Prix de Diane wird 2012 erstmals mit einem Preisgeld von einer Million Euro ausgestattet sein, im letzten Jahr beim Diane-Sieg von Golden Lilac waren es noch 850.000 Euro gewesen. Vor dem Preis der Diana in Düsseldorf ist das Stuten-Derby Frankreichs somit das höchstdotierte „Oaks-Rennen“ in ganz Europa!
Neben der Preisgelderhöhung des Klassikers in Chantilly gibt es in 2012 auch am Arc-Wochenende mehr Geld zu verdienen. Um eine halbe Million wurden die Rennen rund um den Arc angehoben. Eine Antwort Frankreichs auf den neu geschaffenen Champions Day, der wohl eine klare Konkurrenz zum Arc-Meeting darstellt.
Drei Gruppe I-Rennen am Arc-Tag werden um jeweils 50.000 Euro Preisgeld angehoben, während die vier Gruppe II-Rennen am Samstag vor dem großen Show Down im Bois Du Boulogne ab 2012 mit 200.000 Euro und nicht wie bisher mit jeweils 130.000 Euro dotiert sein werden.












