Wenn am Sonntag in Dortmund nach dem zehnten Rennen der Vorhang in Wambel fällt, dann hat auch die vorletzte Rennbahn des Landes für diese Saison ihre Pforten geschlossen. An den letzten beiden Renntagen ist nämlich Neuss der Veranstalter, wo auch die Entscheidungen in den Championatskämpfen bei den Trainern und bei den Jockeys fallen.
Wieder sind Alexander Pietsch und Filip Minarik in fast allen Rennen dabei, dabei haben sie auch einige äußerst chancenreiche Ritte. Bei den Trainern hat Mario Hofer weiter die Möglichkeit, Boden auf den führenden Andreas Wöhler gutzumachen.
Dieser hatte eigentlich geplant, mit dem Kamsin-Bruder Kings messenger im Altersgewichtsrennen einen sicheren Punkt zu landen, doch fiel das dem Rotstift zum Opfer. Damit wird der Ravensberger Coach in Dortmund nicht vertreten sein, während Hofer sechs, fast durch die Bank chancenreiche Pferde aufbietet, von denen einige aber gegeneinander antreten, sodass der Krefelder Coach maximal vier Rennen gewinnen kann.
Für den Dreijährigen Beacon Hill (Foto) besteht dabei die Möglichkeit, sein viertes Rennen innerhalb von vier Wochen zu gewinnen. Waldemar Hickst, derzeit Zweiter in der Statistik, bietet mit Opera Storm nur ein Pferd auf, das aber erste Siegchancen besitzt. Für Spannung ist also weiterhin gesorgt.











