Vier Siege! Deutsche Pferde r?umen in Deauville alles ab

Bei der Matinee-Veranstaltung auf der Fibersandbahn in Deauville schnitten die deutschen Pferde am Mittwochmorgen wirklich sensationell ab. Von den fünf Prüfungen, die zunächst ausgetragen wurden, gingen nicht weniger als drei in deutsche Rennställe, zudem gab es in den anderen Rennen auch noch weitere gute Platzierungen.

Den Anfang machte in einem Zweijährigenrennen über 1900 Meter, das mit 24.000 Euro dotiert war, der von Axel Kleinkorres für den Stall Unia trainierte Speedmaster-Sohn Telstar. Unter Thierry Thulliez setzte sich dieser als 170:10-Außenseiter überlegen mit vier Längen Vorsprung durch.

Eine halbe Stunde später kam der von Manfred Hofer vorbereitete Youngster Diamond Rock (Eduardo Pedroza) in einer 1300 Meter-Prüfung (24.000 Euro) auf den zweiten Platz.

Im dritten Rennen war dann bereits der zweite deutsche Treffer fällig, als der von Mario Hofer (Foto) für den Stall Mabrouk trainierte Debütant Al Malek unter Andre Best als 48:10-Chance ein Zweijährigenrennen über 1300 Meter (24.000 Euro) gewann. Auch er setzte sich ganz locker mit dreieinhalb Längen Vorsprung durch.

Im vierten Rennen, einem Verkaufsrennen für die Zweijährigen über 1300 Meter (17.000 Euro), landeten mit Shanjia (Mario Hofer/Andre Best) und Lord Ali Mcjones (Sascha Smrczek/Daniele Porcu) zwei deutsche Pferde auf den Plätzen zwei und drei.

Und im fünften, und damit letzten Rennen der Matinee, siegte dann Start-Ziel noch die von Waldemar Hickst für Norbert Effgen trainierte Areion-Tochter Birthday Sun. Unter Matthieu Autier zahlte sie in dem 1500 Meter-Rennen, das mit 24.000 Euro dotiert war, 50:10 auf Sieg.

Doch das war längst noch nicht alles, denn beim direkt im Anschluss folgenden ‚richtigen‘ Renntag wurde gleich die erste Prüfung wieder von einem deutschen Pferd gewonnen. Wieder war es Mario Hofer, dessen Dreijähriger Dschahan aus dem Besitz von Werner Heinz unter Andre Best ein Verkaufsrennen über 1300 Meter, das mit 20.000 Euro dotiert war, gewann. 186:10 gab es am PMU-Toto auf den Oasis Dream-Sohn.

Später gab es noch einen guten zweiten Platz für den von Hans Blume trainierten Lord Shuffle (Soufyane Moulin) in einem mit 24.000 Euro dotierten 1500 Meter-Rennen für Dreijährige.

Im Hauptrennen des Tages, dem über 1900 Meter führenden Prix Lyphard (LR, 52.000 Euro), blieben die drei deutschen Starter allerdings ohne Siegchance. Am besten schnitt als Fünfte die von Peter Schiergen für den Stall Nizza trainierte Nicea (Filip Minarik) ab. Mario Hofers Ideology (Johan Victoire) wurde Sechster, Glentire (Hans Walter Hiller/Sylvain Ruis) blieb unplatziert. Der Sieg ging an den von Stephane Wattel vor Ort trainierten Dreijährigen Vodkato, der sich unter Thierrry Thulliez gegen den Favoriten Polytechnicien durchsetzen konnte, hinter dem Persiste Et Signe Dritter wurde.

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