Neun der letzten zwölf St. Leger-Sieger Italiens kommen aus Deutschland. In neun der letzten zwölf Austragungen des Klassikers triumphierten unsere Pferde. Eine klasse klassische Ausbeute! Am letzten Samstag gab es in Mailand sogar ein „Eins-drei“ zu verzeichnen: Der von Andreas Wöhler trainierte Altano siegte, Walder Hicksts Lacateno wurde Dritter.
Beide stammen aus der Zucht des Gestüt Ittlingen. Ein perfektes Ergebnis für das Gestüt der Familie Ostermann. Und es ist nach dem „Danedream-Märchen“ der Familie Volz, die nächste Erfolgsstory des „kleinen Mannes“.
Denn während die Volzens „noch“ 9.000 Euro für die Arc-Siegerin Danedream auf den Tisch legen mussten, bekam Dr. Ingrid Hornig Altano sogar geschenkt!
Dem Galileo-Sohn galten gesundheitlich bedingt keine großen Hoffnungen mehr, als Hornig das Pferd von der Familie Ostermann geschenkt bekam. Eine große Geste von den Ostermanns. Auch ein Dank für Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit mit ihrer Tierärztin. Hornig pflegte Altano gesund und durfte nun den ersten Gruppe- und klassischen Sieg als Besitzerin feiern.
Unter Josef Bojko korrigierte Altano seine schwache Form aus Dortmund, wo er als Sechster noch elf Längen hinter der Melbourne Cup-Hoffnung Fox Hunt geblieben war und gewann das Gruppe III-Rennen völlig überlegen mit acht Längen Vorteil. Für seinen Sieg werden seiner Besitzerin 46.320 Euro überwiesen.
Altanos Mutter ist die Lando-Tochter Alanda, seine zweite Mutter ist Surumus Gruppesiegerin Arastou. Mit Galileo hat Altano den aktuell besten Stallion der Welt zum Vater. Eine Karriere als Stallion wird Altano als Wallach selbst allerdings verwehrt bleiben.
Altano ist das erste Fohlen von Alanda, selbst eine Halbschwester der Champion-Stute Abitara. In diesem Jahr brachte die Stute ein Hengstfohlen von Medicean zur Welt, während ihr Jährlingshengst von Big Shuffle abstammt.













