Mit dem Prix Royal Oak, dem Gruppe I-Rennen über 3100 Meter, das mit 250.000 Euro dotiert ist, steht am Sonntag in Longchamp das französische St. Leger, das wie sein deutsches und sein irisches Pendant für ältere Pferde offen ist. Und im 14köpfigen Aufgebot, das am Donnerstag für dieses Rennen noch unter Order war, ist auch ein deutsches Pferd.
Es ist der von Waldemar Hickst für den Stall D’Angelo trainierte Rock of Gibraltar-Sohn Tres Rock Danon (Foto). Der Fünfjährige bewies am Arc-Tag mit seinem zweiten Platz im Prix du Cadran, der seine beste Karriereleistung überhaupt gewesen sein dürfte, dass er Deutschlands bester Extrem-Steher ist. Im ‚Cadran‘ scheiterte er nur an Kasbah Bliss, der am Sonntag nicht mit von der Partie sein wird (Zum Langzeitmarkt).
Andreas Suborics, Tres Rock Danons ständiger Reiter, wird auch am Sonntag wieder im Sattel sitzen und wenn er seine letzte Form einstellt, dann könnte dem Hickst-Schützling vielleicht der große Wurf gelingen. Zu seinen Gegnern könnten u.a. die zwei Godolphin-Pferde Cavalryman und Be Fabulous zählen. Letztere ist eine vom Gestüt Karlshof gezogene, vierjährige Samum-Tochter aus der Bandeira.
Prominente Namen im möglichen Starterfeld sind auch der Vorjahressieger Gentoo, sein damaliger Runner-Up Celtic Celeb, Maria Royal, die Vierte aus dem Großen Preis von Baden, sowie die Aga Khan-Stute Shamanova.










