Wenn am Samstag um 15.30 Uhr die neue Fußball-Bundesligasaison eröffnet wird, dürfte der Puls von Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs bereits einige Minuten zuvor höher geschlagen haben. Denn der seit Jahren dem Turf frönende Düsseldorfer wird auf seinem I-Phone sicherlich den ersten Start seines zweijährigen Hengstes Collodi verfolgt haben.
Um 14.45 Uhr rückt der von Peter Schiergen trainierte Königstiger-Sohn unter Andrasch Starke beim bereits letzten Renntag 2011 auf dem Mülheimer Raffelberg in die Startboxen ein. Klaus Allofs hält den Zweijährigen zusammen mit der Stiftung Gestüt Fährhof. Bereits der Halbbruder Codoor läuft für diese prominente Besitzergemeinschaft.
Nachdem die Araber – sie kommen in der vierten Tagesprüfung ein weiteres Mal zum Zuge – gehen im Preis der SRS-Enterprise-Group sechs Zweijährige auf die Reise. Nach seinem ausgezeichneten zweiten Platz zu Amarillo könnte der Dubai Destination-Sohn Fuscano mit Alex Pietsch im Sattel in klarer Favoritenrolle stehen. Zumal das Hickst-Quartier so richtig Fahrt aufgenommen hat, was allein fünf Siege vom letzten Sonntag dokumentieren.
Der Allofs-Schützling Collodi dürfte aber sicherlich auch gleich einen großen Anhang auf sich vereinen, schließlich ist der Königstiger-Sohn ein Enkel der zweifachen klassischen Siegerin Comprida. Mit Hieronymus, den Andreas Wöhler für den Amerikaner John O‘Connor trainiert, Angeldust, die Andreas Löwe aus Köln an die Ruhr schickt und den beiden in Mülheim trainierten Molly Filia aus dem Ostmann-Quartier sowie Ordensband aus dem Baltromei-Stall, hat die Zweijährigen-Prüfung eine Topbesetzung gefunden.
Auch die Dreijährigen-Prüfung könnte in das Weidenpescher Hickst-Quartier gehen. Zoppenbroichs Per Se siegte seinerzeit auf der Heimatbahn auf Anhieb, dann fand es die Sabiango-Tochter auf Listenebene noch einen Tick zu schwer vor. Zurück in die D-Klasse ist sie wieder erste Wahl. Was natürlich auch für Global Magic gilt. Eigentlich kaum zu glauben, dass die Lando-Tochter aus dem Ravensberger Quartier von Andreas Wöhler immer noch sieglos ist. Röttgener Farben trägt der debutierende Kadesch, der sich gleich als Wallach vorstellt.
Im Preis des Golfclub Mülheim-Raffelberg wird die „Wettchance des Tages“ entschieden. 10.000 Euro beträgt die garantierte Auszahlung in der Viererwette. 17 Pferde sind des Rätsels Lösung, für den Wetter ist dieser Ausgleich IV über 2100 Meter sicherlich eine ganz große Herausforderung. Gut besetzt ist der Ausgleich III, in dem mit Barosch ein Pferd in die Boxen einrückt, welches an Beständigkeit kaum zu überbieten ist.









