Der von Andreas Löwe trainierte Ocamitos landete im Preis der Stadtwerke – dem mit 20.000 Euro dotierten Ausgleich II einen sehenswerten Treffer. Schließlich behauptete sich der Second Set-Sohn unter Jiri Palik auch unter absolutem Höchstgewicht gegen den favorisierten Pickwick, dahinter kam Readyspice durchs Ziel.
Andreas Löwe zählt mit seinen Pferden eigentlich zu den weniger in Harzburg weilenden Gästen, nun landete der Weidenpescher Coach auf der Bahn am Weißen Stein einen höchst attraktiven Treffer, der vielleicht in Zukunft Geschmack auf mehr macht.
Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen verteidgite Heinrich Löhndorfs Ocamitos (Foto) einen einmal erlangten Vorteil gegen Pickwick und Readyspice. Nach Valenzani musste sich das Team von Mario Hofer, Steffi Hofer und Besitzer Guido Schmidt erneut mit Platz zwei zufrieden geben.
Begonnen hatte der vorletzte Meetingstag in Bad Harzburg mit einer dicken Überraschung. Fünf Pferde hatte Elfi Schnakenberg zu satteln, darunter die Favoriten, die aber das das Nachsehen hatten, als ihr Trainingsgefährte Schneezauber als langer 174:10-Außenseiter zum Zuge kam.
Dennis Schiergen landeten seinen fast schon obligatorischen Treffer mit Hurry Girl, während sein Vater die Ammerländerin Lavande Violet zum Sieg sattelte. Filip Minarik saß im Sattel der Hurricane Run-Tochter, die immerhin eine Halbschwester des letztjährigen französischen Ammerländer Derby-Siegers Lope de Vega ist.
Die Steeplechase ging durch Boccatus, der im Besitz und im Training von Andreas Bertram steht, unter Paul Johnson als 23:10-Favorit zum Zuge.
8.000 Besucher waren auf die Bad Harzbuger Galopprennbahn gekommen, bei besten äußeren Bedingungen wurde wieder ein kleines Volksfest im Harz gefeiert. 290.962 Euro betrug der Umsatz, ein sicherlich hervorragendes Ergebnis. Der Bahnumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gesteigert werden.









