Wer nach drei Starts noch unbesiegt ist, darunter zwei Gruppe-III-Rennen gewinnen konnte, der dürfte mit breiter Brust auch in einen Klassiker gehen. Die Rede ist natürlich von Djumama, die darüber hinaus mit Andreas Löwe einen Trainer hinter sich stehen hat, den man gut und gerne und zu Recht auch als „Mister German 1000 Guineas“ bezeichnet.
In den letzten neun Jahren sattelte der Kölner Trainer mit Portella (2002), Shapira (2004) und Lolita (2006) drei Siegerinnen in Düsseldorfs ersten Stutenklassiker des Jahres. Darüber hinaus landeten Mystic Lips (2007) und Fabiana (2009) auf den zweiten Platz.
Mit dieser Kombination im Rücken dürfte im Grunde bei Djumama nichts schief gehen und man kann davon ausgehen, dass die Aussie Rules-Tochter des Stalles Phillip I als klare Favoritin in das mit 125.000 dotierte Gruppe-II-Examen aufcantern wird (Zum Langzeitmarkt).
Auch mit seiner zweiten Starterin im Klassiker, Lips Poison, hat Andreas Löwe ein heißes Eisen im Feuer. Für Stall Lintecs Mammol-Tochter, die in Baden-Baden zuvor nur in einem Wimpernschalgfinale auf Listenebene unterlag, wurde extra der erfahrene Franzose Davy Bonilla – seit Jahren Stalljockey bei Freddy Head – verpflichtet.
Aber auch die in die in den Guineas engagierten Kollegen von Andreas Löwe sind nicht ohne Potenzial gerüstet.
Peter Schiergen bietet mit Aigrette Garzette (Filip Minarik) und Wolkenburg, die erstmals seit ihrem Debütsieg wieder mit Andrasch Starke im Sattel antreten wird, zwei Stuten auf, die schon überdurchschnittliches Können bewiesen haben, was selbstverständlich auch für die weiteren Teilnehmerinen Taleia (A. Wöhler/E. Pedroza), Reine vite (U. Ostmann/G. Masure), Salona (J.-P. Carvalho/J. Victoire) und Quesada (W. Hickst/A. Pietsch) gilt, während Temida (G. Mintchev/M. Dwyer) nach Vorform zurückstehen muss.












