Elf Stuten werden am Sonntag in Berlin-Hoppegarten versuchen, ihr Ticket für den Henkel-Preis der Diana, der am 7. August auf dem Düsseldorf Grafenberg ausgetragen wird, zu lösen. 70.000 Euro stehen über dieser Gruppe II-Prüfung, die auf der neutralen 2000 Meter-Distanz entschieden wird. Eine veritable Gruppe-Siegerin ist nicht im Feld, so dass man im Grunde von einer breiten Chancengleichheit sprechen kann (Zum Langzeitmarkt).
Vielleicht steht die von Waldemar Hickst (Foto) trainierte Dalarna in der Gunst der Wetter am höchsten, schließlich hatte sie die Nummer eins im Stuten-Jahrgang, Djumama, in Köln am Rande einer Niederlage. Noch unbesiegt ist Fährhofs Paragua, die von Andreas Wöhler trainiert wird. Er dürfte am Sonntag allerdings in Mailand Scalo satteln.
Es ist die dritte Auflage dieses Diana-Trials, das Gerhard Schöningh und somit der Eigentümer des prachtvollen Hoppegartener Hippodroms aus der Taufe gehoben hat. Ein gesellschaftlicher Rahmen ist dem Besitzer und Züchter zu diesem sportlichen Top-Ereignis allemal Wert.
So gibt es einen Empfang in der fast fertigen Humboldt-Box am Schlossplatz mit dem Blick auf das historische Berlin. Die zweite Tagesprüfung trägt auch den Renntitel „Preis vom Berliner Schloss“, womit zwei Berliner Ikonen – aus dem Sport die Rennbahn Hoppegarten und aus dem Bereich der Kultur der Förderverein Berliner Schloss – den Grundstein zu einer langen Partnerschaft legen.
Vom Eintrittsgeld am Sonntag wird ein wichtiger Betrag für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zur Verfügung gestellt.









