Bei ihrem Saisoneinstand hatte Not for Sale aus dem Quartier von Torsten Mundry gleich ein Listenrennen gewonnen, traf danach ebenfalls auf dieser Ebene über 2200 Meter im Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie auf zehn veritable Gegnerinnen, von denen die aus Frankreich entsandte Sarah Lynx in der Favoritenrolle stand.
Unterwegs gab die Co-Favoritin Indian Breeze den Ton an, während Not for Sale unter Eugen Frank noch am Ende des Feldes galoppierte. Dies tat die Monsun-Tochter auch noch zu Beginn der Geraden, während vorne der Sieg eine Sache zwischen der Ittlingerin Royal Mary (P.Schiergen/A. Starke) und Rupert Plerschs Superstition (M. Klug/A. Suborics) zu werden schien Video ansehen.
Dabei hatten die beiden Ladies jedoch die Rechnung ohne die in den Farben des Gestüt Brümmerhofs antretende Not for Sale (Siegquote 99:10) gemacht. Eugen Frank spielte den Speed der Vierjährigen genau im richtigen Moment aus, die an der Außenseite noch herangerauscht kam und kurz vor der Linie Superstition (Platzquote 18:10) sicher auf den zweiten Platz verwies, während Royal Mary (Platzquote 23:10) eine halbe Länge dahiner keine Mühe hatte, vor Lagalp (P.Schiergen/A. Göritz) zu bleiben.
Für Julia und Gregor Baum vom Gestüt Brümmerhof war es ein sehr emotionaler Sieg, weil Not for Sale lange als ‚Sorgenkind‘ galt und in Frage stand, ob die Monsun-Tochter überhaupt je eine Rennbahn betreten würde, und auch Torsten Mundry freute sich über die tolle Leistung seines Schützlings:
‚Mit dem Siegaufgewicht war das schon eine tolle Vorstellung, die Stute hat ein großes Herz und Eugen hat ihren Speed genau richtig eingesetzt. Die Stute bekommt nun eine kleine Pause, danach zielen wir mit ihr auf ein Gruppe-Rennen, entweder in Bremen oder Frankreich.‘












