Da zeitgleich die Auktion in Iffezheim lief, waren beim Freitagsrenntag in Hassloch in der Pfalz kaum Trainer vor Ort. Einige Topjockeys wie Filip Minarik, Steffi Hofer oder Eduardo Pedroza waren jedoch vor Ort, auch wenn der Champion letztlich keine Ritte ausführte, sondern nur als Besucher da war. Und er sattelte auch noch einen Sieger.
Pavel Vovcenko hatte ihn darum gebeten, seinen Schützling Black Cool Cat für das erste Rennen zu satteln. Das wollte ‚Eddie‘ auch machen, doch während die anderen Pferde schon zur Startstelle aufgaloppierten, war von Black Cool Cat nichts zu sehen.
Der Grund: Seine Führerin hatte den Weg von den Gastboxen zum Führring nicht gefunden und auch keinen Renndress mitgebracht. Nach einiger telefonischer Intervention kam Black Cool Cat dann aber doch noch und wurde im Führring gesattelt.
Und im Rennen war der Vierjährige dann noch rechtzeitig da, fing den lange führenden Key to Pleasure genau auf der Linie ab. ‚Was Eddie anpackt, wird zu Gold‘, erklärte Filip Minarik, der eine halbe Stunde später mit Zarrentin im Ausgleich III gleich den zweiten Treffer landete. Dann war es Steffi Hofer, die bei den Dreijährigen mit King’s Hall für ihren Vater punktete, nachdem einige der Favoriten dieses Rennens wegen des trockenen Geläufs abgemeldet worden war.
Nachdem dann auch Maxim Pecheur zweimal erfolgreich war (er gewann die Wettchance des Tages mit Flying Encore und das auf drei Pferde zusammengeschrumpfte Altersgewichtsrennen mit Il Grande Ardone), kam im abschließenden Rennen dann noch einmal Steffi Hofer zum Zuge, als sie nach offensivem Ritt die Stute Pink Please zu ihrem ersten Sieg führte.
Und hier hatte auch ein Jockey zuvor die Finger im Spiel, denn Filip Minarik war es, der die Stute aus dem Stall von Marion Rotering gesattelt hatte. Bei der Siegereherung machten die Jockeys dann auch noch einmal richtig Stimmung. Zwei Siege gelangen bei den Trainern auch Rudi Storp durch Zarrentin und Flying Encore.









