Alianthus siegt trotz allen ?berlegungen mit Autorit

Die Siegesserie in Deutschland von Georg Baron von Ullmanns Alianthus will einfach nicht enden. Auch am Donnerstag zeigte sich der sechsjährige Hernando-Sohn in der UVEX-Trophy (Badener Meile) von seiner besten Seite und galoppierte unter Jens Hirschbergers Stalljockey Adrie de Vries die Konkurrenz in Grund und Boden.

Er erhöhte damit seine Deutschland-Siegesserie auf vier Treffer en suite, allesamt auf Gruppe-Level. Der mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Titel ging damit nach Bergheim in die so erfolgreiche Talentschmiede von Georg Baron von Ullmann.

Dabei gelang Adrie de Vries der vermeintlich entscheidende Zug bereits in der Anfangsphase. Denn der ‚Fliegende Holländer‘ schaffte es, trotz äußerster Startbox bald nach dem Start mit Alianthus die alleinige Spitze zu übernehmen.

Einmal in Front, konnte sich Alianthus das Rennen selbst gestalten. Eben jene Taktik also, die in der Vergangenheit schon so oft zum Erfolg geführt hatte. Video ansehen

Auch wenn in der Zielgeraden der Favorit Sehrezad (Jiri Palik) noch groß anpackte und bis auf eine dreiviertel Länge an Alianthus heranlief, wirklich gefährden konnte der Löwe-Galopper den Sieger nicht.

Völlig aus dem Häuschen zeigte sich Schlenderhans General Manager Gebhard Apelt nach dem Rennen, als er sagte: ‚Dass Adrie de Vries aus dieser Startbox nach vorne kommt, ist schon sehr stark. Auch im weiteren Verlauf des Rennens hat Adrie de Vries alles richtig gemacht und Alianthus gut mitgespielt.‘

Länger hatte man im Schlenderhan-Team auch darüber nachgedacht, Alianthus vom Rennen abzumelden, bis 30 Minuten vor dem Start. Doch dann stand fest: Alianthus läuft auch auf trockenerem Boden als optimal, und das Ergebnis gibt dem so erfolgreichen Camp wieder einmal recht.

‚Es ist klar, dass Alianthus auf weichem Boden noch eine Klasse besser ist, man möchte mit solch einem Pferd natürlich auch kein Risiko eingehen. Aber er kann auch guten Boden, wie man heute gesehen hat‘, sagte Siegcoach Jens Hirschberger.

Etwas unzufrieden mit dem Rennverlauf zeigte sich Andreas Löwe, der für den Zweiten, Sehrezad, verantwortlich zeichnet. ‚Sehrezad kam noch toll auf Touren, aber vorne war der Gegner schon weg‘, so Löwe. Den dritten Platz belegte der Ittlinger Neatico (A. Starke), der immer im Vorderfeld zu finden war und eine starke Partie ablieferte.

Alianthus zahlte beim Badener Treffer 49:10 auf Sieg. Die beiden Erstplatzierten könnten sich in der Hamburger Meile wieder begegnen.

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