Deutsche in Schweden: Nur Empire Storm verdient Geld

Mehrere deutsche Pferde waren am Freitagabend bei der Veranstaltung auf der Sandbahn im schwedischen Jägersro aktiv. In die Platzierung schaffte es im Pramms-Memorial, einem mit 1.000.000 Kronen dotierten Listenrennen über 1730 Meter aber nur Andreas Wöhlers Empire Storm, der unter Stalljockey Eduardo Pedroza Zweiter wurde.

Unterwegs sah man den Vierjährigen, der am Toto bei einem Kurs um 80:10 notiert wurde, gleich an dritter Position, an der Innenseite hatte auch Mario Hofers Kite Hunter (Terry Hellier) einen Platz im Vordertreffen.

Diesen musste der Steigenberger-Vierjährige aber bereits Mitte der Gegenseite aufgeben, der Hofer-Schützling landete schließlich im geschlagenen Feld. Dritter wurde der vom Gestüt Karlshof gezogene Dominant Fellow, der nun bei zehn Lebensstarts immer und die ersten drei gelaufen ist und seine erste Black Type-Platzierung erreichte.

Ganz anders Empire Storm, der zu Beginn der Geraden nach vorne ging und es kurz sogar schaffen zu können schien, ehe der 20:10-Favorit Luca Brasi mit Jockey Elione Chavez im Sattel auf den letzten 100 Metern noch leicht an ihm vorbei kam. Dennoch war es eine gute Leistung des deutschen Gastes.

Ohne Möglichkeiten war im Jägersro Sprint (LR, 1200 Meter, 500.000 Kronen) der von Hans Walter Hiller trainierte Libretto. Zwar hatten die Wetter ihn bei einer Quote von 65:10 hinter dem klaren Favoriten Alcohuaz (Jacob Johansen) zum zweiten Favoriten gemacht, doch dieser Rolle konnte er nach einem Rennen aus dem Vordertreffen nicht entsprechen.

Schon früh war der Zerrath-Vertreter auf dem Rückzug und landete im Zehnerfeld nur unter ferner liefen. Völlig überlegen setzte sich Alcohuaz, der auch in Baden-Baden bereits in einem Listenrennen erfolgreich gewesen war, als 17:10-Favorit durch.

In einem mit 150.000 schwedischen Kronen dotierten Araberrennen über 1730 Meter kam mit dem von Gunter Richter trainierten Senankh BA auch ein deutsches Pferd an den Start. Unter Champion Eduardo Pedroza belegte der Siebenjährige dabei den vierten Platz.

Dritter wurde der niederländische Gast Sartejano aus dem Stall von Diana Dörenberg, der von Adrie de Vries geritten wurde. Gewonnen wurde das Rennen von dem auch in Deutschland bekannten Bachi Bouzouk, der sich gegen SR Dorwan, der im vergangenen Jahr in Hamburg gewonnen hatte, durchsetzen konnte.

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