In Hoppegarten und Köln war je ein Rennen für die dreijährigen Stuten ausgeschrieben und es sollte nicht verwundern, wenn sich auf beiden Plätzen Stuten mit besserem Können in die Siegerliste eingetragen haben. In Hoppegarten kam die hoch gehandelte Fährhoferin Paragua zum Zuge, während in Köln die Schlenderhanerin Ladyluven bester Manier triumphierte.
Nachdem es für das Quartier von Jens Hirschberger wie am Schnürchen läuft, gab es auch beim Auftakt in Köln am Sonntag keine Ausnahme.
Die von Hirschberger für das Gestüt Schlenderhan vorbereitete Monsun-Tochter Ladyluve (Adrie de Vries, Foto) wurde im Kingsi-Rennen ihrem Status als 23:20 Favoritin vollauf gerecht kam in überlegener Manier vor der nachsetzenden Vancouver Girl (U. Ostmann/A. Helfenbein, Platzquote 14:10) zum Zuge.
Dritte wurde die sich zum Schluss noch verbessernden Global Magic (A. Wöhler/St. Hofer, Platzquote 13:10)zum Zuge, während die lange gutgehende Acacalia (Chr. Sprengel/A. Starke) auf Platz vier über die Linie kam.
Wie Ladyluve besitzt auch die Siegerin aus Hoppegarten, Paragua, eine Nennung für den Stutenpreis in Hamburg und natürlich auch für den Preis der Diana und das Diana-Trial, welches ebenfalls in Hoppegarten ausgetragen wird. Die Diana in Düsseldorf ist das große Ziel der Stute.
Bereits ihren ersten Start als Zweijährige konnte die Fährhoferin Paragua (Siegquote 16:10) siegreich gestalten, dabei hatte die Nayef-Tocher aufgrund ihrer Spätreife den Start nur ‚zum Lernen‘ bestreiten sollen.
‚Mit Paragua werden wir dreijährig noch viel Spaß haben‘, urteilte damals Racing-Manager Simon Stokes und sollte recht behalten, behielt Paragua in Hoppegarten doch ihre weiße Weste.
Gegen die von Torsten Mundry für das Gestüt Ittlingen aufgebotene Labrice (Norman Richter, Platzquote 12:10) musste sich Paragua zwar strecken, blieb jedoch letztendlich sicher vor ihren Gegnerinnen, von denen Adalea (W. Hickst/ A. Pietsch, Platzquote 13:10) als Dritte über die Linie ging.












