Eine fantastische Zeit von 54,1 für die 1000 Meter-Distanz wurde nach dem überlegenen Sieg des ungarischen Super-Sprinters Overdose verkündet. Doch so schnell der Starborough-Sohn auch ist, eine solche Fabelzeit konnte auch er am Sonntag auf der Hauptstadtbahn nicht auf den Rasen zaubern. Es hatte einen Fehler bei der Zeitmessung gegeben.
Der Grund ist ganz simpel. Da die 1000 Meter-Startstelle nicht einsehbar ist, startet man die Stoppuhr auf dieser Distanz nach den Fernsehbildern. Hier hatte man sich aber dummerweise am Buchmacherfernsehen orientiert, das bekanntlich erst etwas zeitversetzt die Bilder sendet.
Gestoppt wurde dann jedoch ‚live‘, als Overdose (Foto) die Ziellinie passierte. So kam es zu der angeblichen Superzeit. Am Montag wurde die Zeit anhand der Fernsehbilder dann noch einmal neu gemessen, mit dem Ergebnis, das Overdose die 1000 Meter in 57,1 Sekunden zurückgelegt hat.
Selbst das war noch eine Superzeit und bedeutet trotzdem einen Bahnrekord für die 1000 Meter auf der Parkbahn.








