Alianthus (Foto) oder Querari, war die Frage im Vorfeld des Großen Preis des Volkswagenzentrum Nordrhein, das als Gruppe III-Rennen an diesem Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg ausgetragen wurde und der Hernando-Sohn lieferte mit seiner Leistung eine deutliche Antwort. In der mit 55.000 Euro dotierten Meilenprüfung war der Sechsjährige nicht zu schlagen (Video ansehen).
Unmittelbar nach dem Start wurde der Schützling von Jens Hirschberger von Jockey Adrie de Vries an die Spitze des Feldes beordert, eine Aktion, die dank der Startbox 1 ohne großen Aufwand gelang. Dort zeigte der Hernando-Sohn den Weg vor Amazing Beauty (M.Figge/V. Schulepov) und Querari (A.Wöhler/E. Pedroza), der an dritter Stelle galoppierte.
Von der Spitze aus konnte Adrie de Vries das Rennen seinem Pferd perfekt einteilen, so dass der Vorteil von Alianthus (16:10) knapp bis in das Ziel reichte.
‚Ich war schon froh, als das Ziel kam, zum Schluss wurde Alianthus dann doch etwas müde‘, spielte denn Adrie de Vries auch nach dem Rennen auf die zunächst starke Attacke von Sanji Danon (W. Hickst/A. Pietsch, Platzquote 11:10) an, der den zweiten Platz aber noch an Magic Eye (A. Löwe/A. Helfenbein, Platzquote 12:10) verlor, die noch mit viel Schwung herangerauscht kam, einen Moment sogar Alianthus überlaufen zu können schien und am Ende schnellstes Pferd war.
‚Das war eine tolle Leistung von Magic Eye. Sie hat gezeigt, dass sie gegen die Hengste bestehen kann. Entsprechend wird die Stute weitere Nennungen auf diesem Gebiet erhalten. Als nächstes Ziel ist die Badener Meile eingeplant‘, äußerte sich Andreas Löwe hoch zufrieden nach dem Rennen über seine Lady.
Enttäuschend fiel hingegen die Leistung von Querari aus. Der Fährhofer war im Einlauf aus guter Position sofort geschlagen und wurde nach hinten durchgereicht. Der Oasis Dream-Sohn wirkte dabei deutlich indisponiert. Knapp zurück endete Kite Hunter auf dem vierten Platz. Der 2000 Guineas-Zweite zeigte nach schwächeren Frankreich-Formen wieder eine ansprechende Leistung.












