Als 120:10-Außenseiter war Rupert Plerschs Spitzenflieger War Artist im Al Quoz Sprint, dem mit einer Million Dollar dotierten Gruppe II-Sprint über 1000 Meter auf der Grasbahn in die Startmaschine eingerückt. Und der Orpen-Sohn aus dem Stall von Rodolphe Collet zeigte in dem Sprinter-Rennen, in dem er 2010 Vierter gewesen war, erneut eine echte Top-Leistung (Video ansehen).
In einem dramatischen Finish konnte man am Ende vier Pferde auf der Ziellinie mit einem Handtuch zudecken. Und zu diesem Quartett gehörte der von Olivier Peslier gerittene Achtjährige, der 2009 die Goldene Peitsche in Baden-Baden gewonnen hatte.
Die ganze Zeit hatte er im Finish mitgemischt, und als der Zielstrich da war, fehlte ihm nur ein Kopf zum Sieg. Zu gut für war Artist war mit diesem Vorteil aber nur der 25:10-Favorit J J The Jet Plane, der sich zum zweiten Mal nach 2009 dieses Rennen schnappte.
Daran konnte den Schützling von Trainer Michael Houdalakis auch ein ganz, ganz schlechter Rennverlauf nicht hindern, denn Jockey Bernard Fayd’herbe brauchte lange, um sein Pferd auf freie Bahn zu bekommen, lange war die sprichwörtliche ‚Bude‘ überall zu. Die Plätze drei und vier im großen Feld von 16 Pferden belegten Better Be The One und Invincible Ash.
‚Ich kam gut aus der Maschine, doch dann saß ich fest, aber wir haben uns rechtzeitig befreit. Das ist der größte Sieg meiner Karriere, auch wenn ich schon viele große Rennen in Südafrika gewonnen habe‘, erklärte Siegjockey Bernard Fayd’herbe nach dem Rennen.








