Am Dienstag gab der von Ralf Rohne trainierte Gruppe I-Sieger Estejo (Foto) auf der San Siro-Rennbahn in Mailand sein Saisondebüt. Der Siebenjährige bestritt unter Pierantonio Convertino ein mit 22.000 Euro dotiertes Altersgewichtsrennen über 2000 Meter. Begleitet wurde er von seinem Stallgefährten Russian King, der auch die Rolle des Pacemakers übernahm.
Unter Walter Gambarota führte er bis in die Zielgerade hinein, doch war bald abzusehen, dass Estejo das am besten gehende Pferd ist.
Leicht, mit zweieinviertel Längen Vorteil setzte sich der Johan Cruyff-Sohn schließlich durch, auf den Sieg des deutschen Pferdes, das mit Russian King in der Stallwette gekoppelt war, gab es 15:10. Russian King wurde im Feld von sechs Pferden Vierter.
In Frankreich gab es für die deutschen Ställe drei dritte Plätze zu verzeichnen. Ohne Chance auf den Sieg war dabei in Fontainebleau in einem Course B-Rennen über 2200 Meter, das mit 34.000 Euro dotiert war, der von Horst Steinmetz trainierte Ordensritter. Der von Mickael Barzalona gerittene Nizza-Dreijährige zahlte auf Platz 21:10, er verdiente mit seiner Platzierung 5.100 Euro.
Ebenfalls nicht für den Sieg in Frage kam Marlene Hallers Nareion (Dominique Boeuf) in einem Tierce-Handicap über 1200 Meter auf der Geraden Bahn, das mit 50.000 Euro dotiert war. Der dritte Rang wurde mit 7.000 Euro honoriert, auf Platz zahlte der als großer Außenseiter ins Rennen gegangene Areion-Sohn stolze 139:10.
Ebenfalls Dritter wurde der von Christian von der Recke trainierte Cesare (Fabrice Veron) bei seinem Start in einem Handicap in Lyon-La Soie. In der 2150 Meter-Prüfung, die mit 18.000 Euro dotiert war, verdiente er damit 2.700 Euro und zahlte am PMU-Toto 28:10.
Auf der gleichen Bahn gab es noch einen Sieg für den deutschen Besitzer Ralph Ernst, als sich der ehemalige Hefter-Schützling Tessaiga (Philippe Nador/Frankie Leroy) als 167:10-Außenseiter ein mit 13.000 Euro dotiertes Verkaufsrennen über 2400 Meter schnappte.










