Die deutschen Fans mussten bis zum letzten Rennen am Samstag in Meydan warten, ehe der Golan-Sohn Lindner (Foto aus Baden-Baden) in Aktion zu sehen war. Der bereits vor einigen Jahren nach Dubai veräußerte Ex-Zoppenbroicher steuerte ein Handicap für vierjährige und ältere Pferde an. Der mittlerweile sechsjährige Lindner trat als einer größten Au0enseiter in diesem 2000-Meter-Contest an, notierte am Totalisator bei 260:10.
Vor dem Start gab es einige Unruhe, denn die Startnummer 6, Clasp, wurde beim Einrücken in die Startboxen reiterlos, Coach Doug Watson zog seinen Schützling, der Jockey Harry Bentley keine Chance gab, im Sattel zu bleiben, vom Start zurück.
Unter Antioco Murgia schaffte Lindner aus dem Besitz von Scheich Juma Bin Dalmook Al Maktoum nicht die erhoffte starke Vorstellung im 13-köpfigen Feld der 80.000-Dollar-Prüfung. Zunächst im Mittelfeld galoppierend, konnte Lindner seine Position nicht halten und war bereits vor dem Schlussbogen in hinteren Regionen auszumachen.
Von dort aus kam der ehemalige Deutsche auch nicht mehr weg, musste ausgangs des Schlussbogens den Kontakt zum Feld abreißen lassen. Vorne entbrannte ein heißer Kampf um den Treffer.
Zwischen den Pferden schob sich der Schimmel Dr. Faustus (P. Dobbs) für Coach Doug Watson locker durch und zog zum Treffer über den Lando-Sohn Lando Junior (G. Benoist) sowie Lion Sands (C. Sanchez). Der Sieger steht im Besitz von Scheich Hamdan Bin Mohammed Al Maktoum und zahlte 110:10.
Im mit 110.000 Dollar dotierten Dubai Millennium-Ausgleich – dem aus finanzieller Sicht wertvollsten Rennen des Tages in Dubai – gab es eine faustdicke Überraschung.
Denn der 260:10-Außenseiter Royal God heimste den Volltreffer für Jockey Wayne Smith ein. Der De Kock-Galoppper Solid Choice (K. Shea) und Jedi (T. Durcan) komplettierten die Dreierwette, die über 11.000:10 zahlte.










