Lange hatte der Dortmunder Rennverein überlegt, ob er die Rennen am Sonntag durchführen sollte. Die Überlegungen galten nicht nur der Praktikabilität der Bahn, sondern auch, dass aufgrund der Wetterverhältnisse viele Trainer die Anreise scheuen und ihre Pferde gar nicht erst auf den voraussichtlich widrigen Transportweg schicken würden.
Nun sind die Befürchtungen Wirklichkeit geworden. Ganze 26 Pferde wurden zu Nichtstartern erklärt, wobei hier nur der geringere Teil aufgrund der Nichtausführung von Ritten fiel, denn selbst Mario Hofer hatte seine kompletten Starter für den Renntag abgemeldet.
Für die ‚Revolte-Reiter‘ Eduardo Pedroza, Filip Minarik, Andre Best und Eugen Frank wurden inzwischen die Strafen bekannt gegeben. Gegen Minarik und Frank, die beide im ersten Rennen noch am Start waren und erst danach den Dienst quittierten, soll eine Ordnungsmaßnahme von je 300 Euro verhängt worden sein, während Andre Best und Eduardo Pedroza mit drei Tagen Lizenzentzug bedacht worden sein sollen.
Diese ‚Strafen‘ sind durchaus diskutierbar, da letztendlich jeder Reiter seiner Gesundheit selbst verpflichtet ist, auf der anderen Seite hat der ohne große Vorkommnisse verlaufende Renntag gezeigt, dass die Verantwortlichen mit ihrer Entscheidung, den Renntag abzuhalten, eine akzeptable Entscheidung getroffen haben.
Dies hat auch Trainer Christian von der Recke so gesehen: ‚Für mich war die Bahn praktibel.‘
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