Sein Team war sich bewusst darüber, dass der Sprung aus der Sieglosen-Klasse auf Gruppe-I-Parkett anspruchsvoll und nicht einfach ein würde. Trotzdem wurde der Transporter mit dem Fährhofer Quinindo (Foto) mit viel Optimismus aus Ravensberg Richtung Frankreich zur Teilnahme an dem mit 250.000 Euro dotierten Prix de Saint-Cloud (Gr.I) geschickt.
Über 2000 Meter führte das Rennen für den jüngsten Jahrgang, in dem der Fährhofer aus dem Stall von Andreas Wöhler unter Eduardo Pedroza aus der Maschine heraus gleich zügig in die Hand ging.
Aus der äußeren Startbox heraus ergab sich daher keine Möglichkeit, Quinindo zu verstecken. so dass Eduardo Pedroza notgedrungen die Führung übernahm.
Unterwegs wurde der Monsun-Sohn an der Spitze von Obligation (A. O`Brien/C. O`Donoghue, 29:10) und Rigoletto (M.Channon/O. Peslier, 250:10) abgelöst, war jedoch bei Erreichen der Geraden gleich wieder zur Stelle. Auf den geforderten 2000 Metern hatte Quinindo dort zunächst einen richtig starken Moment, konnte diesen jedoch nicht bis zum Ziel durchstehen.
Länger sah es so aus, als wenn zumindest ein dritter Platz auf dem aufgeweichten und Kräfte zehrenden Geläuf herausspringen sollte, am Ende blieb für Quinindo dann doch nur Platz fünf, während sich vorne der lange im Hintertreffen galoppierende Récital (A. O`Brien/j. Murtagh, 29:10) völlig überlegen frei machen konnte. Aiden O`Brien gewann im Übrigen dieses Rennen unter anderem 2008 mit keinem geringeren als Fame and Glory.
‚Quinindo war unterwegs einfach zu eifrig, da fehlte zum Schluss die Kraft‘, kommentierte Edurado Pedroza das Abschneiden von Quinindo, der sich immerhin noch ein Preisgeld von 7.150 Euro sichern konnte und mit seiner Leistung die Klasse aufblitzen ließ, die in dem Monsun-Sohn noch schlummern sollte.
Der Sieger Rècital (von Montjeu) kann im übrigen auf erfolgreiche Geschwister verweisen. Sein Vollbruder Corre Caminos gewann den Prix Ganay (Gr. I), und auch sein Halbbruder Racinger (Spectrum) war als Sieger im Prix Muguet (Gr. II) erfolgreich.












