Krefelder Finale mit viel Stimmung und Pietsch-Triplette

Stimmungsvoll ging die Galoppsaison im Krefelder Stadtwald zu Ende. 4000 Besucher bevölkerten bei ansprechendem Herbstwetter die Bahn und erlebten neben dem Herzog von Ratibor-Rennen (Gruppe III) acht weitere Rennen im Rahmenprogramm, in denen Alexander Pietsch (Foto) mit drei Treffern der dominierende Reiter des Tages war.

Der erste Erfolg gelang Alexander Pietsch gleich zum Auftakt der Veranstaltung. In dem Preis des Weingutes Linden/Mosel ritt er Timeform (24:10) für seinen Chef Waldemar Hickst in sicherer Manier gegen den Debütanten Brazzi ((61:10) aus dem Stall von Uwe Ostmann und My Step (Mario Hofer/Henk Grewe, 332:10) zum Sieg (Video ansehen).

Sieg Nummer zwei und drei gelangen Alexander Pietsch hingegen für Trainerin Nina Bach. Im Preis des Weingutes Torres war Farox(47:10) nicht zu schlagen. Der vierjährige Peintre Celebre-Sohn machte sich Mitte der Geraden richtig klein, führte bald mit mehreren Längen, so dass für den nachsetzende Twin Star (47:10) nur der Ehrenplatz blieb, während sich Ocareion (59:10) unter Eduardo Pedroza für den dritten Platz durchsetzte (Video ansehen).

Der weitere Erfolg für die Kombination Pietsch/Bach gelang im Preis der Druckerei van Acken. Hier war Nadya (80:10) nicht zu schlagen, die vor Remington (46:10) und Lord of the Dark (102:10) über die Linie ging (Video ansehen).

Das letzte Hindernisrennen der Saison ging an Major Key (37:10)aus dem Stall von Christian von der Recke. Der Majorien-Sohn gestaltete das Herbert Cohn- Gedächtnis-Rennen zu einer völlig überlegenen Angelegenheit. Unterwegs löste sich gegenüber ein Quintett aus dem Feld von 13 Teilnehmern, bestehend aus Van Vürden, Allez Hopp, Gelon, Major Key und Boccatus, wobei Major Key unter Dave Crosse schon vor dem Schlussbogen die Führung übernahm und auch nicht mehr von dem Favoriten Gelon (33:10) zu stellen war, der deutlich vor Allez Hopp und Van Vürden blieb, während der Rest bis auf Borgo (reiterlos) chancenlos angehalten wurde (Video ansehen).

Mit Key to Passion (84:10) machte es Daniele Porcu gegen den belgischen Gast Nenzo (Nadine Verheyen/Rebecca Schumacher) im Club nach 6-Rennen richtig spannend. Nachdem zunächst Eastern Warrior in der Wettchance des Tages das Feld in den Einlauf geführt hatte, war Nenzo (139:10) bald voraus, Key to Passion arbeitet sich jedoch Meter um Meter heran, um auf der Linie den entscheidenden Vorteil erlangt zu haben, während sich vier Längen dahinter Oquawaka (44:10) knapp gegen Easter Warrior (82:10) durchsetze. Für diesen Einlauf zahlte die drei Mal getroffenen Viererwette eine Quote von 109.943:10, während die Viererwette im Preis vom Rennstall Blume mit dem Einlauf Shaking Rock (324:10), Cape of Good Hope (85:10), Duke Summerland (115:10) und Nagasaki (84:10) nicht getroffen wurde.

Der Wettumsatz betrug 221.450 Euro, dies bedeutete eine leichte Steigerung gegenüber der Vergleichszahl des Vorjahres.

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