Die Pferde von Andreas Wöhler dominierten die Maidenrennen für die Zweijährigen am Sonntag im Weidenpescher Park, denn beide Prüfungen wanderten in das Ravensberger Quartier des Championtrainers.
Gute Pferde dürfte man dabei gleich im ersten Rennen in Köln gesehen haben, das auch ziemlich spannend endete. Die von Wöhler trainierte Taleia (Eduardo Pedroza, 21:10) gewann die 1400 Meter-Prüfung gegen den zum Schluss noch enorm stark endenden Rose Danon, der noch ganz dicht an die Siegerin heranlief. Video ansehen
Ebenfalls eine starke Partie lieferte nach einem sehr schlechten Start der Hof Vesterberger Wallisto. Eine Schrecksekunde gab es im Finish auch, als der Ittlinger Felician krass nach außen wegbrach, was ihn zwar um alle Chancen brachte, gottseidank aber noch einmal gut ging.
Und eine halbe Stunde später war es dann der für das Gestüt Graditz startende Debütant Sundream (Foto, 33:10), der in der Prüfung über 1850 Meter nichts anbrennen ließ. Als Eduardo Pedroza den Lomitas-Sohn in der Zielgeraden einsetzte, löste er sich überlegen von den Gegnern, von denen Recator und Single Malt am weitesten kamen, doch der Abstand vom Sieger zum Zweiten betrug dreieinhalb Längen. Video ansehen
‚Er ist ein richtiger Steher mit Speed‘, hieß es aus dem Umfeld des Siegers. wahrscheinlich ist für beide Youngster nun Saisonschluss.
In München kam der von Christian Sprengel trainierte Glueckskeks unter Jutta Mayers Azubi Martin Seidl nach drei zweiten Plätzen endlich zu seinem ersten Sieg und verhinderte so den dritten Wöhler-Youngster-Treffer. Leicht mit drei Längen verwies die 31:10-Chance Fever Danon und den kurz vor dem Start bis auf 22:10 heruntergewetteten Hiller-Debütanten Di Benedetto auf die Plätze zwei und drei.









