Vier deutsche Pferde traten am Samstag im Premio Vittorio di Capua in Mailand an, dem mit 297.000 Euro dotierten Meilenrennen auf der Rennbahn San Siro. Für den Sieg reichte es dabei nicht, aber die von Roland Dzubasz trainierte Vanjura lief als Zweite ein Bombenrennen, zeigte hinter dem Sieger Rio de la Plata wohl ihre bislang beste Karriereleistung.
Bis zuletzt leistete die Areion-Tochter, die am Mailand-Toto sträflich unterschätzt wurde und über 200:10 notierte, unter Alexander Pietsch dem Sieger, der als 24:10-Favorit gewann, Widerstand, doch ließ sich der Godolphin-Hengst unter Frankie Dettori nicht beeindrucken und gewann mit einem Hals Vorsprung.
Eineinviertel Längen hinter den beiden Erstplatzierten kam der italienische Derbysieger Worthadd auf den dritten Platz. Mit viel Speed lief dahinter Sehrezad (Jiri Palik) aus dem Stall von Andreas Löwe noch auf den vierten Platz knapp vor Rockhorse und Pressing vor und war damit zweitbestes deutsches Pferd.
Dagegen hatten Earl of Fire (Dominique Boeuf, Neunter) und Estejo (Mario Esposito, Zehnter) bei der Endabrechnung nichts zu bestellen, nachdem sie bis in die Zielgerade hinein noch auf den ersten beiden Plätzen gelegen hatten.
Nach einer solch tollen Leistung kann man nur hoffen, Vanjura (zahlte 22:10 auf Platz) auch im nächsten Jahr auf der Rennbahn zu sehen, denn ein ähnliches Rennen könnte sich die Fuchsstute tatsächlich einmal schnappen.
‚Rio de la Plata hat sich wieder richtig gefunden und bewiesen, dass er ein Gruppe I-Pferd ist. Aber auch ein Kompliment an Vanjura, die ein tolles Rennen als Zweite gelaufen ist‘, so Starjockey Frankie Dettori in Mailand gegenüber GaloppOnline.de.
Für Godolphin war es nach Muhtathir (1999), Slickly (2001 & 2002), Ancient World (2004) und im Vorjahr Gladiatorus der bereits sechste Sieg in dem Gruppe I-Rennen über die Meile.









