Hofers zweite Waffe punktet und Lavallo wie verwandelt

Vermeintlich bessere Pferde waren im einleitenden Zweijährigen-Rennen des Kölner Mittwoch-Renntages am Start, gewonnen hat ein Außenseiter. Keines der gemeinten Pferde war am Ende vorne, sondern die zweite Waffe aus dem Stall von Mario Hofer in Krefeld.

Zur Quote von 149:10 punktete der Royal Dragon-Sohn Point Blank (Foto), legte in der Geraden immer wieder zu und wehrte die Angriffe des Mi Emma-Bruders Mi Senor ab. Alkhana wurde bei ihrem Debüt Dritte. Andre Best saß im Sattel des Siegers.

Wie verwandelt war bei seinem Sechs-Längen-Sieg Lavallo aus dem Stall von Waldemar Hickst, den Jockey Adrie de Vries gleich an die Spitze schickte. Von da an ließ der Königstiger-Sohn nie einen Gegner in seine Nähe kommen, Lavallo wurde erstmals mit Seitenblendern aufgeboten.

Bei seinem Sieg zum Einstand hatte er schon eine Menge versprochen, konnte bei den folgenden Starts aber nicht mehr überzeugen. Jetzt sah die Sache ganz anders aus.

Von der Spitze siegte auch der Ransom O’War-Sohn Cutting Edge im Dreijährigen-Rennen, behielt knapp gegen die Favoritin Ottofee die Oberhand.

Enttäuschend war Rang vier des auf 16:10 herunter gewetteten El Abrego in der Wettchance des Tages, die durch Criticize in den Championstall von Christian von der Recke ging. Senorita Lomita als Zweite und Serrato als Dritter ließen die Viererwette immerhin noch auf 35.339:10 klettern.

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